Diese 5 Kfz-Rabatt-Märchen sind unter Autofahrern weit verbreitet

5 Rabatt-Märchen in der Kfz-Versicherung

Rabatt-Märchen in der Kfz-Versicherung gibt es heute noch und wir zeigen, welche es sind.

Was macht die Kfz-Versicherung günstig und was macht sie teuer? Darüber streiten sich Autofahrer nur allzu gern. Immerhin beeinflussen mehr als 20 Tarifmerkmale den Kfz-Beitrag, aber jeder Versicherer gewichtet jedes dieser Merkmale unterschiedlich stark. Grund genug für TopTarif, fünf typische „Rabatt-Irrtümer“ genauer unter die Lupe zu nehmen.

 

  • Kfz-Versicherungen -
    vergleichen und sparen!
  • Bis zu 850,- Euro sparen
  • Exakte Prämienberechnung
  • Kfz-Versicherungswechsel leicht gemacht!
  • (Anbieter und Verfügbarkeit unterscheiden sich regional)

1. Irrtum: Punkte in Flensburg kommen Versicherte teuer zu stehen

Wer öfter mal mit dem Bleifuß fährt und damit sein Punktekonto in Flensburg füllt, der zahlt für seine Kfz-Versicherung drauf – oder etwa nicht? Das ist nicht ganz korrekt. Wie die Auswertung zeigt, verlangt der überwiegende Teil der Anbieter keinen Zuschlag für Punktesünder. Nur vereinzelt bitten sehr wenige Versicherungen Fahrer, die sich nicht an die Verkehrsregeln halten, stärker zur Kasse. In unserem Modellfall waren das bis zu 14 Prozent – 116 Euro.

 

2. Irrtum: Mit Wohneigentum wird Kfz-Versicherung günstiger

Eigenheimbesitzer ersparen sich nicht nur die Miete, sie müssen auch nicht so tief für die Kfz-Versicherung in die Tasche greifen. Doch die Realität sieht anders aus, denn zur Miete wohnende Autofahrer bitten die Versicherer nur sehr selten stärker zur Kasse. Entscheidender ist vielmehr der Wohnort selbst, also die sogenannte Regionalklasse. An dieser können Autofahrer nur bedingt etwas ändern, weshalb sich ein Vergleich der Kfz-Versicherung in jedem Fall lohnt.

Denn manche Versicherer differenzieren noch genauer und nutzen zur Berechnung des Beitrages die Postleitzahl. Das freut den einen Autofahrer, ärgert jedoch anderen. So können innerhalb einer großen Stadt mit langen Straßen, die durch mehrere Postleitzahlengebiete verlaufen, Autofahrer unterschiedlich viel für ihre Kfz-Versicherung  zahlen.

 

3. Irrtum: Des Kfz-Beitrages zuliebe mit den Öffentlichen fahren

Wer eine Jahreskarte für den Öffentlichen Personennahverkehr besitzt, bewegt sein Auto weniger und senkt so das Risiko, einen Unfall zu bauen? Diese Rechnung geht in der Praxis auch nicht auf. In der Regel spielt es kaum eine Rolle, ob Autofahrer ein Jahresticket für das Nahverkehrsnetz besitzen oder nicht. Einen Nachlass auf die Kfz-Versicherungsprämie geben nur sehr wenige Versicherer.

 

4. Irrtum: Garagenparker sind günstiger versichert

Vandalismus, Diebstahl, Wind, Starkregen und unachtsame Autofahrer – all diesen Gefahren sind Straßenparkern potenziell ausgesetzt. Schutz davor bietet jedoch die Garage und deswegen erhalten Garagenparker einen Rabatt auf ihre Kfz-Versicherung. Das zählt eher zur Kategorie „alternative Fakten“. Zwar geben wenige Anbieter einen Rabatt für den Stellplatz in einer abschließbaren Garage, dieser ist jedoch mit durchschnittlich 1 Prozent (rund 11 Euro) geringer als die Kosten einer Garage selbst.

 

5. Irrtum: Automobilclub-Mitglieder erhalten Rabatt

Die Mitgliedschaft in einem Automobilclub bringt Autofahrern nicht nur Hilfe bei einer Panne oder einem Unfall, auch die Kfz-Versicherung honoriert diese Mitgliedschaft – soweit die Annahme, die Wahrheit sieht aber anders aus. Der Modellfahrer in unserer Auswertung ist Mitglied beim ADAC, spart aber nicht beim Kfz-Beitrag. Allerdings gibt es wenige Anbieter, denen ADAC-Mitglieder einen Rabatt im unteren einstelligen Prozentbereich einräumen.

 

Methodik:

Der Modellfahrer ist ein 35-jähriger Angestellter in einem VW Passat 2.0 TDI (Baujahr 2011), der in Berlin jährlich 10.000 km zurücklegt. Er fährt den Wagen allein und hat diesen mit einer Vollkasko/Teilkasko (Selbstbeteiligung: 300 Euro/150 Euro) versichert. Die ermittelten Preise setzen sich aus dem Durchschnitt der 15 günstigsten Versicherer mit den entsprechenden Tarifmerkmalen zusammen.

 

Bild: © Birgit Reitz-Hofmann – Fotolia.com

keine weiteren Kommentare mglich.