5 Rabatt-Mythen in der Kfz-Versicherung

Rabatt-Mythen in der Kfz-Versicherung.

Rabatt-Mythen in der Kfz-Versicherung – es gibt sie noch. Entweder haben sie einen keinen Einfluss oder nur einen geringen.

Über 20 Faktoren beeinflussen den Preis der Kfz-Versicherung. Manche senken die Prämie, manche erhöhen sie und wiederrum andere haben kaum Einfluss. Welche das sind, hat TopTarif untersucht und herausgefunden: Es gibt sie noch, die Mythen, die Autofahrern das Blut in Adern gefrieren lässt. Wenn sie zum Beispiel glauben, dass Punkte in Flensburg den Kfz-Beitrag in die Höhe schnellen lassen.

 

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Mythos 1: Punktesünder zahlen drauf

Autofahrer mit Punkten in Flensburg werden von den Versicherungen stärker zu Kasse gebeten, weil bei ihnen die Unfallgefahr höher ist. Falsch! In den meisten Fällen müssen Raser nicht mehr zahlen. Die Auswertung belegt, dass nur wenige Kfz-Versicherer mehr Geld verlangen. Allerdings berechnen diese dann einen Aufschlag von bis zu 140 Euro (20 Prozent). Wer seine Kfz-Versicherung vergleicht, kann hier ordentlich sparen.

 

Mythos 2: Ehepaare zahlen weniger

Ledig oder verheiratet? Einem Großteil der Autoversicherung ist das in der Regel egal, da der Familienstand wohl kaum einen Einfluss auf das Unfallrisiko hat. Bis auf wenige Ausnahmen gewähren die Versicherer kaum Rabatte dafür, wie der Modellfall belegt: Das verheiratet Pärchen zahlt gegenüber dem Single lediglich 0,2 Prozent weniger.

 

Mythos 3: Vorteile für Automobilclub-Mitglieder

Wer Mitglied in einem Automobilclub ist, erhält meist eine 24-Stunden Pannen- und Unfallhilfe und bekommt häufig Rabatte bei der Kfz-Versicherung. Das ist ein Irrtum, wie die Auswertung zeigt: Anhand des ADAC wird deutlich, dass eine Mitgliedschaft die Kfz-Prämie weder senkt noch erhöht. Nur wenige Versicherungen geben einen Preisnachlass, der sich zudem nur im kleinen einstelligen Prozentbereich bewegt.

 

Mythos 4: Garagenparker stehen sicherer

Wenn das Fahrzeug auf der Straße steht, ist es nicht nur Wind und Wetter ausgesetzt, es wird auch schneller gestohlen. Befindet sich das Auto hingegen in der Garage, ist es besser geschützt, was die Versicherungen mit einem Rabatt honorieren. Soweit die Theorie, die in der Praxis nur selten Berücksichtigung findet. Im Schnitt zahlen Autofahrer nur zwei Prozent weniger (14 Euro), wenn sie ihren Wagen in der Garage abstellen.

 

Mythos 5: Mit Kindern im Haushalt fährt’s sich günstiger

„Baby an Bord“! Familien lenken sicherer. Statistisch gesehen stimmt das zwar, aber für die Autoversicherung spielt das keine allzu große Rolle. Denn die überwiegende Mehrheit gewähren keinen Nachlass dafür – im Gegenteil. Die Modellfamilie hat in vereinzelten Fällen sogar mehr für ihren Kfz-Schutz zahlen müssen. Der maximale Zuschlag war mit rund 30 Euro (4 Prozent) noch moderat.

 

Methodik

Die Auswertung basiert auf einem Angestellten (35) mit einem VW Passat 2.0 TDI (Baujahr 2011). Er fährt in Berlin und ist jährlich 10.000 km unterwegs. Der Volkswagen ist voll- und teilkaskoversichert (Selbstbeteiligung: 300 Euro/150 Euro). Die Berechnung setzt sich aus dem Durchschnitt der 15 günstigsten Versicherer mit den entsprechenden Tarifmerkmalen zusammen.

 

 

Bild: © zamphotography – Fotolia.com

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