Altersvorsorge: Immobilienkauf lohnt sich

Immobilien als Altersvorsorge

Anleger, die Wert auf Beständigkeit und Sicherheit legen, sind mit der „Altersvorsorge Immobilien“ gut beraten.

Statt im Laufe des Arbeitslebens Miete im Wert mehrerer Häuser zu zahlen, empfehlen Experten, als sinnvolle und stabile Geldanlage eine Immobilie zu erwerben. Monatlich fließt so das Geld in die Tilgung eines Immobilien-Darlehens – und damit in die eigene Altersvorsorge. Als Selbstnutzer können Verbraucher zusätzlich profitieren, denn das Eigenheim kann sofort bezogen werden und wird besonders wertvoll, wenn nach einigen Jahren auch die Ratenzahlungen entfallen. Experten geben Tipps, worauf bei der „Altersvorsorge Immobilie“ zu achten ist.

 

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Altersvorsorge Immobilie: Lage entscheidend für Werterhalt

Ein Vorteil von Immobilien ist, dass sie weitaus geringeren Wertschwankungen unterliegen als etwa Aktien. Selbst die sichersten Wertpapiere bergen gewisse Risiken, was die Nachfrage nach Immobilien zur Altersvorsorge angesichts des Sicherheitsbedürfnisses der deutschen Verbraucher steigen ließ. Für die gewünschte Beständigkeit ist allerdings die Auswahl der Immobilie von großer Bedeutung. Das wichtigste Kriterium ist laut Maklern neben dem baulichen Zustand vor allem die Lage der Immobilie.

 

Immobilienkauf: Städte immer attraktiver

Ob Anleger die Immobilie selbst nutzen oder als reine Altersvorsorge sehen: Ein Domizil in einer von Arbeitslosigkeit und Leerstand geprägten Umgebung wird sich kaum rentieren. Eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, Ärzte, Apotheken und Supermärkte in der Nähe lassen den Wert einer Immobilie daher signifikant steigern, weiß Gerd Hufnagel, Finanzierungsexperte der HypoVereinsbank (HVB). Kindergärten, Schulen und Spielplätze in der Gegend spielen für junge Familien ebenfalls eine wichtige Rolle. Besonders beliebt sind derzeit Metropolregionen – ein Umstand, der die Immobilienpreise in deutschen Großstädten massiv steigen lässt. Daher kann es sich lohnen, an den Stadtrand zu ziehen, zumal die Vororte der Metropolen immer besser an die städtische Infrastruktur angebunden werden. Junge Anleger am Anfang ihrer beruflichen Karriere sollten grundsätzlich eine sehr sorgfältige Auswahl treffen, da sie sich bei einem Immobilienkauf auf lange Zeit finanziell und räumlich binden – ob sie die Immobilie selbst nutzen oder immer wieder weitervermieten wollen.

 

Trotz entfallender Miete: Zusätzliche Kosten beachten

Obwohl keine Miete mehr anfällt, dürfen Eigentümer bei der „Altersvorsorge Immobilie“ nicht die Kosten vergessen, die dennoch anfallen, etwa Nebenkosten für Heizung, Strom, Wasser oder die Müllentsorgung sowie die Grundsteuer für die Immobilie. Für die Instandhaltung sollten ebenfalls Rücklagen vorhanden sein, warnt Hufnagel. Neben regelmäßigen Reparaturkosten könnte in späteren Jahren eine altersgerechte Anpassung der Immobilie fällig werden, etwa ein ebener Zugang oder breite Türzargen. Wie für die energetische Sanierung wird der altersgerechte Umbau einer Immobilie oftmals staatlich gefördert.

 

Mit Material von derwesten.de

Bild © Eisenhans – Fotolia.com

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