Englische Automarken: Bentley, Lotus, Aston Martin – Versicherung für Luxusliebhaber

Aston Martin Versicherung

Eine Aston Martin Versicherung wird nur von wenigen Unternehmen angeboten.

Die englischen Automarken Bentley, Lotus und Aston Martin stehen vor allem für Luxus und Sportlichkeit. Der meist besonders hohe Anschaffungspreis dieser Fahrzeugmodelle geht mitunter auch mit einem teuren Kfz-Versicherungsbeitrag einher. Der Kreis der Kfz-Versicherungen für Aston Martin und Co. ist stark begrenzt.

 

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Rennsportauto Lotus – mit Leichtbau zum Pokal

Der Fahrzeughersteller Lotus Cars hat seinen Sitz im britischen Hethel und wurde 1952 von Colin Chapman gegründet. Das Unternehmen wird insbesondere verbunden mit der ehemaligen Rennsportmannschaft Team Lotus. Vor allem durch den Leichtbau und neuartige Fertigungsverfahren in der Herstellung konnten zahlreiche Rennerfolge mit den verschiedenen Lotus-Autos erzielt werden. Im Jahr 1986 wurde das Unternehmen von General Motors übernommen, jedoch 1993 weiter verkauft an die ACBN Holdings S.A., die neben Bugatti Automobili SpA dem italienischen Unternehmen Romano Artioli angehört. Heute befindet sich die Firma Lotus zum Großteil im Besitz der malaysichen Perusahaan Otomobil Nasional Bhd (Proton), die wiederum von dem ebenfalls malaysischen Konzern DRB-HICOM übernommen wurde.

 

Bentley: Auto der Royals

Die Automarke Bentley wurde im Jahre 1919 von Walter Owen Bentley im Londoner Stadtteil Cricklewood gegründet und ist offizieller Hoflieferant der britischen Königsfamilie. Die Fahrzeuge wurden zunächst vorrangig für Autorennen genutzt, teilweise auch mit eleganten Reisekarosserien ausgestattet. Vergleichbar waren diese Ausführungen mit Modellen von Rolls-Royce oder Daimler.  1931 wurde das Unternehmen Bentley Motors Ltd. von Rolls-Royce Ltd. übernommen, woraufhin die neuen Bentley-Modelle basierend auf der Rolls-Royce-Technik gebaut wurden. Erst im Jahr 1998 trennten sich Rolls Royce und Bentley wieder, als Bentley an die Volkswagen AG verkauft wurde. Der Gründervater Bentley arbeitete nur bis 1935 für die Firma und setzte seine Kenntnisse danach bei den Unternehmen Lagonda und Aston Martin ein, wo er weiterhin erfolgreich mit Rennwagen arbeitete. Aufgrund der Hochwertigkeit der Fahrzeuge ist auch eine entsprechende Bentley-Versicherung von großer Wichtigkeit.

 

Aston Martin: Versicherung nicht überall im Angebot

Der britische Sportwagenhersteller Aston Martin existiert bereits seit 1913 dank der Gründer Lionel Martin und Robert Bamford. Der Anspruch der Marke lautete, Rennwagen für die Straße zu produzieren, woraus sich eine intensive Beteiligung am Autorennsport entwickelte. Unter dem britischen Unternehmer David Brown erreichte der Konzern Höhepunkte im Rennsport und eine erfolgreiche Modellpolitik. Trotzdem führten finanzielle Probleme zur Übernahme des Unternehmens durch Ford – zunächst anteilig im Jahr 1987, 1994 dann vollständig. 2007 verkaufte Ford wiederum einen Großteil seiner Anteile an ein Konsortium um das britische Rennsportunternehmen Prodrive. Einen hohen Bekanntheitsgrad erreichte Aston Martin durch das Vorkommen in James-Bond-Filmen. Im Film „Goldfinger“ fuhr 007 erstmals den Aston Martin DB5. So extravagant wie das Fahrzeug an sich verhält es sich auch mit der Aston-Martin-Versicherung. Da die Modelle von Aston Martin in die Luxussparte fallen, bieten die meisten herkömmlichen Assekuranzen keine Aston-Martin-Versicherung an. Nur wenige Versicherungsunternehmen sind auf die besonderen Luxus- und Sportwagen spezialisiert und bieten sogenannte „Exotik-Tarife“ an.

 

Bild © Michael Shake – Fotolia.com

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