Gewinnspiel: Telefon-Verträge ungültig

Gewinnspiel Telefon

Am Telefon vermittelte Gewinnspieldienste können mit 300.000 Euro Bußgeld geahndet werden.

Dubiose Gewinnspieldienste und unerlaubte Telefonwerbung sollen in Zukunft mit höheren Bußgeldern geahndet werden. Die Maximalgrenze der Bußgelder, die die Bundesnetzagentur erheben darf, wird von aktuell 50.000 auf 300.000 Euro angehoben. Dies geht aus einem Eckpunktepapier des Bundesjustizministeriums hervor. Demnach sollen Gewinnspieldienstverträge zukünftig nur dann gültig sein, wenn sie schriftlich, per E-Mail oder per Fax geschlossen wurden.

 

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Gewinnspiel: Telefon-Abzocke härter bestraft

Gewinnspieldienste bieten den Service an, Verbraucher an mehreren Gewinnspielen gleichzeitig teilnehmen zu lassen. Dieser kostenpflichtige Service wird oftmals von den betroffenen Verbrauchern gar nicht als kostenpflichtiger Vertrag wahrgenommen, weshalb sie im Nachhinein überrascht sind, wenn eine Rechnung eintrifft. Diese Geschäftspraxis will die Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger nun ändern. Vor zwei Jahren hatte ihr Ministerium eine Studie in Auftrag gegeben, die die Wirkung von Bußgeldern und Widerrufsmöglichkeiten gegenüber unerlaubter Telefonwerbung untersuchen sollte. Dabei wurde festgestellt, dass zwar weniger Telefonwerbeanrufe getätigt, dafür aber mehr Gewinnspieldienste telefonisch angepriesen wurden. 70 bis 80 Prozent der Verbraucherbeschwerden wurden in Bezug auf die Gewinnspielbranche eingereicht.

 

Mit Material von Tagesspiegel

Bild © z576 – Fotolia.com

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