Hälfte der Eigenheimbesitzer verzichtet noch aufs Heizen

Heizen in der Saison

Heizen in der Saison: Gut der Hälfte der deutschen Eigenheimbesitzer lässt die Heizung vorerst noch aus.

Am 1.Oktober hat die Heizperiode offiziell begonnen. Die Temperaturen sind schon deutlich abgesunken, doch für viele ist das noch kein Grund, die Heizung anzudrehen. Rund 55 Prozent der Eigenheimbesitzer haben laut einer repräsentativen Umfrage von TopTarif und Thermondo vor, die Heizung erst einmal aus zu lassen. 47 Prozent sagen, dass sie mit dem Heizen so lange wie möglich warten wollen. 8 Prozent geben sogar an, erst die Heizung anzudrehen, wenn es draußen richtig bitterkalt ist.

 

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Wie warm soll es sein? Die alte Streitfrage

 

Welche Raumtemperatur die richtige ist, führt in jedem dritten Haushalt (38 Prozent) zu Auseinandersetzungen. Üblicherweise bevorzugen Frauen höhere Temperaturen als Männer. Dieser Befund spiegelt sich auch in der Umfrage wieder. Doch egal ob Mann oder Frau: Die meisten Befragten (64 Prozent) bevorzugen eine Raumtemperatur zwischen 20 und 22,5 Grad. Etwa ein Viertel der Befragten mag es noch heißer und möchte Temperaturen zwischen 23 und 25,5 Grad haben.

 

Heizkosten spielen beim Verhalten eine große Rolle

 

Neben der richtigen Wohlfühltemperatur spielen auch wirtschaftliche Erwägungen eine große Rolle. Mehr als die Hälfte der befragten Eigenheimbesitzer (53 Prozent) gaben an, dass sie ihr Heizungsverhalten vor allem aus Kostengründen einschränken. Dabei spielt es keine Rolle, ob es Kinder im Haushalt gibt oder nicht.

 

Richtige Beschaffung senkt die Heizkosten

 

Wer sich um die Heizungskosten weniger Sorgen machen will, sollte sich möglichst günstig mit Heizenergie versorgen lassen. Dabei kommt es darauf an, womit geheizt wird. Rund die Hälfte der Haushalte in Deutschland heizt mittlerweile mit Gas. Die Großhandelspreise für diesen Rohstoff befinden sich seit einigen Jahren im Sinkflug. Das bietet Gasversorgern die Möglichkeit, die Preise für Verbraucher deutlich zu senken. Doch nicht alle Unternehmen gehen diesen Weg. Daher ist es wichtig, einen Gasversorger mit niedrigen Gastarifen zu wählen.

 

Wer sich noch nie um einen günstigeren Gastarif gekümmert hat und zu den Bedingungen der Grundversorgung beliefert wird, zahlt bei einem Verbrauch von 20.000 kWh im bundesweiten Durchschnitt derzeit 1.448 Euro. Für die gleiche Menge Gas werden beim günstigsten verfügbaren Tarif jedoch nur 709 Euro fällig. Mit einem Gasanbieterwechsel kann daher rund die Hälfte der Heizkosten eingespart werden. Dann macht ein Grad wärmer keinen großen Unterschied mehr.

 

Heizöl-Kunden brauchen den richtigen Moment

 

Etwa ein Viertel der deutschen Haushalte heizt nach wie vor mit Heizöl. Die Preise orientieren sich an den internationalen Rohölpreisen und schwanken im Verlauf des Jahres stark. Wann man sich mit Heizöl eindeckt, hängt natürlich in erster Linie von der Größe des Heiztanks und dem aktuellen Füllstand ab. In diesem Jahr scheinen sich Kunden, die im Sommer gekauft haben, die günstigsten Preise gesichert zu haben.

 

Über die Umfrage

 

Die repräsentative Studie wurde vom Marktforschungsinstitut Dr. Grieger & Cie. im Auftrag von TopTarif und Thermondo durchgeführt. Insgesamt wurden 1.037 Eigenheimbesitzer in Deutschland im Alter von 20 bis 69 Jahren zu Heizungstechniken und ihrem Heizverhalten befragt. Die Online-Erhebung fand im Zeitraum vom 24. bis zum 30. August 2016 statt.

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