Handelsblatt: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Teldafax

Billigstrom

Stromanbieter Teldafax muss sich Vorwürfen stellen

Die Bonner Staatsanwaltschaft hat den Stromversorger Teldafax wegen möglicher Insolvenzverschleppung ins Visier genommen. Gegen Verantwortliche des Unternehmens sei formell ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden, sagte eine Sprecherin der Behörde Anfang der Woche der Nachrichtenagentur dpa und bestätigte damit einen Bericht des «Handelsblatts». Die Untersuchungen unter dem Aktenzeichen 410 Js 511/10 befänden sich aber noch in einem Stadium der Vorprüfung und richteten sich allgemein gegen das Unternehmen.

Dabei gehe es um die Frage, ob Managern von Teldafax strafrechtliche Sachverhalte vorgeworfen werden könnten. Weitere Angaben zu Details machte die Sprecherin nicht. Wann die Prüfungen abgeschlossen und ob dann auch gegen Personen ermittelt werde, sei nicht absehbar, hieß es.

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Teldafax äußerte sich in einer aktuellen Pressemeldung zur Berichterstattung des Handelsblatts wie folgt: Die Veröffentlichungen sorgen in der Öffentlichkeit, bei Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern für Verunsicherung und Irritationen. Der Ruf des größten unabhängigen Energieunternehmens in Deutschland soll offenbar nachhaltig beschädigt und die Übernahme durch den russischen Investor verhindert werden. Es wird der einseitigen tendenziösen und zum Teil rechtswidrigen Berichterstattung im Handelsblatt nicht gelingen, die maßgeblich durch Teldafax vorangetriebene Liberalisierung des Energiemarktes zu gefährden. (dpa/dt)

Bild: © Sergej Toporkov – Fotolia.com

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