Handy-Tarife fürs Ausland: Roaming in der EU und weltweit

Wann lohnen sich Handy-Tarife fürs Ausland?

Die Smartphone-Nutzung im Urlaub kann teuer werden. Vor allem außerhalb der EU schützen Handypakete fürs Ausland vor hohen Kosten.

Urlaubsfotos versenden, WhatsApp-Nachrichten verschicken, den Wetterbericht lesen – auch in den Ferien ist das Handy für viele ständiger Begleiter. Doch lohnt es sich für Verbraucher, spezielle Handy-Tarife fürs Ausland beim Provider zu buchen? Und welche Unterschiede sind zwischen EU-Ausland und Fernreisen zu machen?

Handy-Tarife fürs Ausland: Kosten innerhalb der EU reguliert

Roaming-Gebühren fürs Surfen und Telefonieren in der EU sind mit einer Obergrenze versehen. Die Mobilfunk-Anbieter dürfen im Eurotarif innerhalb der EU sowie Norwegen, Liechtenstein und Island nur maximal sechs Cent Aufschlag zu den Inlandstarifen pro Minute für ausgehende Anrufe bzw. Megabyte erheben. Eingehende Anrufe kosten maximal 1,2 Cent pro Minute. Bei SMS-Nachrichten sind es maximal zwei Cent.

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Wer nur durchschnittlich oft surfen und telefonieren möchte, kann das daher durch die gedeckelten Roaming-Kosten bedenkenlos tun. Spezielle Handy-Tarife fürs Ausland lohnen sich durch die EU-Regulierung nur noch für Dauersurfer und Vieltelefonierer. Übrigens: Einige Anbieter verzichten schon jetzt komplett auf alle Zusatzkosten – so telefonieren die Kunden zu den gleichen Konditionen wie im Inland.

Roaming weltweit: Datenpakete besonders sinnvoll

Bei Fernreisen außerhalb der EU sollten Verbraucher vorsichtig sein. Es gelten deutlich teurere Tarife: Wer einfach so ins Internet geht, zahlt für 1 Megabyte (MB) Daten bis zu 20 Euro. Grund sind die automatisch voreingestellten Auslandsoptionen der Mobilfunkanbieter. Spezielle Handy-Tarife fürs Ausland sind daher ratsam: Mit einer entsprechenden Option kann deutlich gespart werden – und eine Kostenkontrolle gewahrt werden.

 

Handy-Tarife fürs Ausland buchen – so geht’s

Verbraucher können die Zusatzpakete beim eigenen Anbieter zusätzlich zu ihrem Inlandstarif buchen. Verfügbarkeit und Preise der Handy-Tarife fürs Ausland sind abhängig von Inlandstarif und Reiseland. Vor der Reise informieren sich Nutzer daher am besten über die Tarifzone bzw. Ländergruppe (innerhalb der EU, USA oder Kanada, weltweit), in die ihr Urlaubsziel beim Anbieter fällt.

 

Verbraucher sollten vorm Buchen außerdem darauf achten, welche Laufzeit die Handy-Tarife fürs Ausland haben und ob das Zusatzpaket eventuell gekündigt werden muss. Wichtig ist auch, ob ein neues Datenpaket nachgebucht werden kann.

Die Buchung selbst erfolgt einfach vor Ort: Bei der Einreise ins Urlaubsland erhalten Verbraucher eine SMS ihres Anbieters. Der gewünschte Handy-Tarif fürs Ausland kann ausgewählt und per SMS bestätigt werden. Im Anschluss muss nur noch das Daten-Roaming eingeschaltet werden.

 

Kostenbeispiel: Handy-Tarife fürs Ausland

Ein Tagespaket mit 50 MB Inklusiv-Volumen in Urlaubsländern wie Thailand oder Peru gibt es für knapp 3 Euro, ein Wochenpaket mit 150 MB für knapp 15 Euro (Bsp. Telekom und Vodafone). Bei Discountern können Handy-Tarife fürs EU-Ausland gebucht werden, außerhalb Europas stehen allerdings meist keine Datenoptionen zur Verfügung.

 

Mit Material von dpa, verivox.de

Bild @ teressa – Fotolia.com

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