Heizkosten im vergangenen Winter gestiegen

Die Heizkosten sind gestiegen

Heizkosten gestiegen: Aufgrund des gestiegenen Ölpreises sind vor allem die Kosten für Heizöl nach oben geklettert.

In der zu Ende gegangenen Heizperiode mussten Verbraucher für ein warmes Zuhause tiefer in die Tasche greifen als im Winter zuvor. Besonders für Heizölkunden wurde es wegen des gestiegenen Ölpreises deutlich teurer.

Heizbedarf und Kosten gestiegen

Ein Musterhaushalt benötigte zwischen Oktober 2016 und März 2017 rund 12 Prozent mehr Heizenergie als noch ein Jahr zuvor. Gaskunden zahlten dafür durchschnittlich 1.000 Euro. Wer mit Öl heizte, musste rund 972 Euro ausgeben. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das Heizen mit Gas um 4 Prozent teurer geworden, die Kosten für Heizöl sind um 42 Prozent nach oben geklettert.

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Ölpreis legte deutlich zu

Noch vor einem Jahr (2015/2016) war Gas bei gleicher Heizleistung gut 40 Prozent teurer als Heizöl. Im aktuellen Brennstoffvergleich mussten Verbraucher mit Gasheizung gegenüber Ölkunden noch 2,9 Prozent mehr bezahlen. Grund für die Angleichung der Kosten ist der auf Jahressicht deutlich gestiegene Ölpreis. Während Heizöl dieser Entwicklung tendenziell folgte und der Preis um knapp ein Viertel (24 Prozent) anstieg, verbilligte sich Gas im gleichen Zeitraum um 7,2 Prozent.

 Methodik

Für die Berechnung der Temperaturunterschiede wurden die Gradtagszahlen des Deutschen Wetterdienstes herangezogen. Die Gaspreise entsprechen dem Verivox-Verbraucherpreisindex Gas. Die Heizölpreise wurden vom Statistischen Bundesamt übernommen. Der Musterhaushalt entspricht einer drei- bis vierköpfigen Familie in einem freistehenden Einfamilienhaus mit einem Jahresverbrauch von 20.000 kWh (Basisjahr 2011)

Bild: © Mainova AG

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