Heizspiegel: Große Unterschiede bei Erdgas, Öl und Fernwärme

Heizspiegel: Öl ist günstiger als Gas

Der Heizspiegel zeigt: Das Heizen mit Öl ist zurzeit günstiger, während die Preise für Gas auf dem gleichen Niveau verharren wie im letzten Jahr.

Die Entwicklung bei den Heizkosten für Erdgas, Öl und Fernwärme war im vergangenen Jahr uneinheitlich. Während sich das Heizen mit Öl um fast 20 Prozent verbilligte, stagnierten die Preise für Erdgas und Fernwärme. Zu diesem Ergebnis kommt der Heizspiegel 2016, den die gemeinnützige co2online GmbH zusammen mit dem Deutschen Mieterbund e. V. veröffentlicht hat.

Heizen mit Öl ist derzeit günstiger

Demnach wurden für eine 70 Quadratmeter große Wohnung, die mit Öl beheizt wird, durchschnittlich 755 Euro fällig. Das waren 175 Euro weniger als noch 2014. In Wohnungen mit Fernwärme und Erdgas blieben die durchschnittlichen Kosten mit 965 Euro beziehungsweise 830 Euro stabil.

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Verbraucher können 2016 mit weiter fallenden Preisen rechnen

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: „Mit dem Heizspiegel können die Haushalte leicht feststellen, wie groß das Energiesparpotenzial ihrer Wohngebäude ist. So kann jeder und jede einzelne etwas zum Klimaschutz beitragen. Denn auch kleine Maßnahmen können in der Summe viel bringen.“

Für das Abrechnungsjahr 2016 erwarten Experten durchgehend sinkende Heizkosten. „Bei Erdgas und Fernwärme könnten es fünf Prozent sein, beim Heizöl sogar zehn Prozent“, sagt Tanja Loitz, Geschäftsführerin von co2online. Als Grund nennt sie zum einen vergleichsweise milde Temperaturen in den ersten neun Monaten des Jahres und zum anderen fallende Energiepreise.

Heizkosten senken: So geht´s

Ganz gleich, ob die Energiepreise steigen oder fallen: Mit einfachen Tipps kann jeder Verbraucher die Heizkosten senken. Wer zum Beispiel seine Fenster isoliert, kann ordentlich sparen. Das Anbringen von Dichtungsbändern entlastet die Haushaltskasse einer Familie um rund 85 Euro pro Jahr. Das Dämmen von Heizkörpernischen reduziert den Wärmeverlust um bis zu 90 Prozent. Das spart immerhin circa 5 Euro pro Jahr. Auch der Einbau elektronischer Thermostate senkt die Heizkosten um etwa 155 Euro jährlich. Angenehmer Nebeneffekt: kein Frieren mehr in den Morgen- und Abendstunden. In den Zeiten, in denen niemand zuhause ist, wird der Heizbedarf ganz einfach individuell angepasst. Noch mehr Spartipps finden Sie auf heizspiegel.de.
Bild: © Wolfgang-S – Fotolia.com

 

Mit Material von heizspiegel.de / Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit / co2online

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