Immobilienrente: Durch Haushypothek Rente aufbessern

Immobilienrente jetzt auch von R+V

Rückläufige Renten in Deutschland: Das Modell Immobilienrente bietet eine zusätzliche finanzielle Hilfe im Alter

Was in den USA bereits Gang und Gebe ist, wurde in Deutschland bislang von einem einzigen Anbieter am Markt abgedeckt. Unter dem klangvollen Motto „Eat your brick!“, zu Deutsch „Iss deinen Ziegelstein!“, werden Immobilienbesitzer dazu angehalten, eine Umkehrhypothek abzuschließen. Auf der Basis dieser Hypothek wird dem Besitzer eine monatliche Rente ausgezahlt. Genau genommen zehrt der Eigentümer sein Immobilienvermögen für die Aufbesserung der Rente auf. Bei der Immobilienrente muss das Haus einen bestimmten Mindestwert haben und bereits schuldenfrei sein. Oftmals gibt es auch Anforderungen an das genaue Alter des Immobilienbesitzers, mindestens das Rentenalter von 65 Jahren sollte er erreicht haben.

 

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Vorteil: Wohnen in gewohnter Umgebung

Gegenüber dem Immobilienverkauf bietet die Alternative einer Immobilienrente den klaren Vorteil, weiterhin in den eigenen vier Wänden wohnen zu können. Bisher hatte die Immokasse als einziger überregionaler Anbieter in Deutschland dieses Angebot im Portfolio. Nach Angaben von Finanztest bieten mittlerweile auch die Volksbanken ein solches Darlehen des Anbieters R+V Versicherung an. Dabei profitiert der Eigentümer auch erstmals von einer lebenslangen Rentenzahlung.

 

Darlehen und Zinsen werden aus Verkaufserlös gedeckt

Der vom Eigentümer aufgenommene Kredit wird bei der Immobilienrente erst dann fällig, wenn der Eigentümer entweder dauerhaft auszieht oder gar verstirbt. Auch beim eventuellen Verkauf des Hauses wird die Darlehenssumme samt Zinsen fällig. In diesem Fall wird der Kredit aus dem Verkaufserlös der Immobilie getilgt. Gibt es jedoch Erben, können diese die Schulden tilgen und die Immobilie behalten. Die Immobilienrente der R+V-Versicherung ist seit Jahresbeginn in ganz Deutschland erhältlich. Gebunden ist das Angebot an zahlreiche Bedingungen. So muss das Haus eine „wertstabile Lage“ aufweisen und mindestens 250.000 Euro wert sein. Das Alter des Hausbesitzers muss zudem zwischen 65 und 80 Jahre liegen.

 

Immobilienrente – Beispielrechnung

Im Beispielfall eines 75-Jährigen kann das Einkommen mit einer Immobilienrente um etwa 611 Euro im Monat aufgebessert werden. Der Berechnung liegt eine schuldenfreie Immobilie im Wert von 300.000 Euro zugrunde. Eine 70-jährige Frau würde im gleichen Szenario rund 364 Euro im Monat erhalten. Übrigens gibt es laut Finanztest auch eine Alternative zur Umkehrhypothek: Der Verkauf des Hauses gegen eine Rente und ein Wohnrecht. Ein solches Modell bietet die Stiftung Liebenau an.

 

Mit Material von Finanztest 02/2012

Bild © Kzenon – Fotolia.com

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