Internetnutzung: Deutschland holt stundenmäßig auf

Durchschnittliche wöchentliche Internetnutzung: Deutschland ist 2016 vier Stunden länger online als 2015

Bei der wöchentlichen Internetnutzung haben Deutschlands Bewohner um vier Stunden zugelegt.

Dass das Internet ein häufig und gern genutzter Zeitvertreib ist, dürfte keine große Überraschung sein. Eine repräsentative Studie der Postbank zeigte jetzt, dass die Quantität der Internetnutzung in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr sogar noch weiter gestiegen ist. Die Deutschen sind jetzt länger online: Die Zeit, die sie im Netz unterwegs sind, beläuft sich laut Studie auf fast 44 Stunden in der Woche. Damit verbrächten Bundesbürger vier Stunden mehr im Internet als noch im Jahr zuvor. Die Internetnutzung nimmt damit ungefähr den zeitlichen Stellenwert eines Vollzeitjobs ein.

 

  • Jetzt DSL-Anbieter vergleichen
    und sparen!


Mobile Internetnutzung in Deutschland bedingt Zuwachs

Der Anstieg der durchschnittlichen wöchentlichen Internetnutzung in Deutschland hänge damit zusammen, dass das World Wide Web dank mobiler Internetverbindungen ständig verfügbar ist. Zwar ist das Smartphone noch nicht die beliebteste Art, ins Netz zu gehen. Viel fehlt der Umfrage zufolge aber nicht mehr, um den Laptop von seinem Thron zu stoßen: Für die Internetnutzung präferieren 71 Prozent der 3.122 Umfrageteilnehmer den Laptop, jedoch dicht gefolgt vom Smartphone, das für 69 Prozent der bevorzugte Verbindungsweg ist. Das bedeutet für das Smartphone einen Beliebtheitszuwachs um zwölf Prozentpunkte innerhalb eines Jahres. Den dritten Platz sichert sich der PC und verweist das Tablet und das iPad auf die Folgeplätze.

 

Endgerät für Internetnutzung ist altersabhängig

Als weiteres Ergebnis der Studie trat zutage, dass das Smartphone in der Altersgruppe der 18- bis 34-Jährigen bereits jetzt der unangefochtene Spitzenreiter ist. 93 Prozent der Befragten besagter Altersklasse sind laut eigener Aussage ständig damit online. Bei den über 35-Jährigen in Deutschland liegt die ständige Internetnutzung via Smartphone bei nur knapp zwei Dritteln.

 

Surfen mit Wearables mit viel Entwicklungsspielraum

Die Umfrage ergab zudem, dass Wearables von den Deutschen bisher kaum als Surfmöglichkeit genutzt werden. Als Wearables werden tragbare Computersysteme bezeichnet wie beispielsweise Fitnessarmbänder oder Smartwatches. Gerade ein mal zwei Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, mit solchen Geräten ins Netz zu gehen.

 

Mit Material von n-tv.de

Bild © HaywireMedia – Fotolia.com

keine weiteren Kommentare mglich.