Kfz-Versicherung für E-Autos – Tarife kommen auf Fahrt

Kfz-Versicherung E-Autos tendenziell günstiger

Die Kfz-Versicherung für E-Autos ist 2018 im Vergleich zu 2014 tendenziell günstiger geworden.

Was ist günstiger in der Kfz-Versicherung, ein E-Auto oder ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor? Anhand von acht ausgewerteten Modellfällen – einmal 2014 und 2018 – zeigt sich ein Wandel. Während E-Autos 2014 tendenziell teurer waren, sind die Kfz-Beiträge 2018 gegenüber den vergleichbaren Bezinermodellen desselben Herstellers deutlich gesunken. Ein Grund dafür können die vor einigen Jahren noch kaum vorhandenen Datenreihen der Versicherer sein.

Kfz-Versicherung fürs E-Autos tendenziell günstiger geworden

Im Modellfall standen sich insgesamt acht Fahrzeuge gegenüber – vier E-Autos und das dazu passende Äquivalent mit Verbrennungsmotor. Die Wagen mit Elektromotor waren im November 2014 tendenziell teurer als die Fahrzeuge mit Benzinmotor – 10 bis 20 Prozent. Eine Ausnahme bildetet der Mitsubishi i-MiEV, der günstiger als der Space Star war. Ein Grund dafür war wohl Ausschlaggebend dafür war jedoch eher, dass es im Kleinstwagensegment zu diesem Zeitpunkt kein Pendant zum i-MiEv gab.

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E-Auto Kfz-Tarife

Im Frühjahr 2018 zeigt sich ein überwiegend anderes Bild: Jetzt ist die Kfz-Versicherung für E-Autos im Schnitt über die vier Modelle tendenziell günstiger: Der Mitsubishi i-MiEV ist mit 18 Prozent vor dem gleichwertigen Benzinermodell und der BMW i3 16 Prozent günstiger als der BMW 114er mit Benzinmotor. Außerdem schmilzt der Preisvorsprung des Opel Astra 1.4 gegenüber dem Opel Ampera auf 3,2 Prozent und der des Golfs VII 1.4 auf 3,9 Prozent gegenüber dem E-Golf. E-Auto Kfz-Tarife

Typklasse-Einstufung entscheidend

Die Typklassen sind eine von zahlreichen Faktoren, die den Preis der Kfz-Versicherung beeinflussen. Sie spiegeln die Schadenhäufigkeit und -höhe eines Fahrzeuges wider. Das bedeutet, je höher die Typklasse, desto teurer ist die Kfz-Versicherung ­– auch für E-Autos. Die Vermutung liegt nahe, dass die Versicherer 2014 vorsichtiger kalkuliert haben als 2018. Innerhalb der vergangenen vier Jahre konnten sie vermutlich genügend Daten sammeln, um die Schadenfallkosten besser einzuschätzen.

Methodik

Der Modellfahrer ist ein Angestellter (40) mit der SF-Klasse 20, der in Heidelberg jährlich 12.000 Kilometer zurücklegt. Die Autos sind mit einer Haftpflicht und Vollkasko inkl. Teilkasko (Selbstbeteiligung: 300/150 €) versichert.

 

 

Bild: © Foto-Ruhrgebiet – Fotolia.com

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