Kfz Versicherung für Fahranfänger – Kosten verdoppeln sich

Kfz Versicherung für Fahranfänger fast doppelt so teuer

Eine Kfz Versicherung für Fahranfänger kann teuer werden, da sie meist in die teuer SF-Klasse 0 eingestuft werden.

Gerade Fahranfänger zahlen in der Regel viel für die Kfz-Versicherung. Der Grund dafür: Sie sind meist noch unerfahren und sind statistisch häufiger in Unfälle verwickelt. Damit stellen sie ein höheres Risiko für die Versicherung dar als erfahrene Autofahrer. Auch wenn Eltern ihr Kind als Zweitfahrer der Familienkutsche eintragen, müssen sie tiefer in die Tasche greifen. Mit ein paar einfachen Maßnahmen, lässt sich der Kfz-Beitrag allerdings senken.

 

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Alter der Fahranfänger entscheidend

Meist erhalten Fahranfänger die höchste Schadenfreiheitsklasse „SF 0“ in der Kfz-Versicherung. Damit zahlen sie bis zu 240 Prozent vom eigentlich Beitrag. Oft gibt es noch einen Aufschlag für das erhöhte Unfallrisiko. Ist das Kind als Zweitfahrer für den Familienwagen eingetragen, ist unter anderem dessen Alter entscheidend. So verdoppeln sich im Modellfall die Kosten der Kfz-Versicherung für den 54-jährigen Familienvater – aus 688 Euro werden rund 1.400 Euro. Ist das Kind dagegen 23 Jahr jung, erhöht sich der Kfz-Beitrag um gut 100 Euro auf 796 Euro.

Je älter das Kind, desto geringer der Zuschlag. Diese sind für junge Fahrer von Versicherer zu Versicherer jedoch ganz unterschiedlich. Deswegen ist nie ein und derselbe Tarif immer am günstigsten. Abhilfe schafft ein Tarifvergleich, um ein passendes Angebot zu finden.

 

Auch die Fahrpraxis spielt eine Rolle

Viele Versicherungen honorieren es, wenn Jugendliche zum Beispiel am „Begleiteten Fahren ab 17 Jahren“ teilgenommen haben. Die dadurch erworbene Fahrpraxis lässt den Beitrag etwas sinken. Im Modellfall zahlt der Familienvater für den 18-jährigen Mitfahrer rund 1.290 Euro für die Kfz-Versicherung. Im Vergleich zu einem Fahranfänger ohne Teilnahme am Begleiteten Fahren sind das 16 Prozent Ersparnis. Auch Fahrsicherheitstrainings werden von manchen Versicherungen bei der Prämienberechnung positiv berücksichtigt.

 

Außerdem gibt es weitere Möglichkeiten, wie Fahranfänger die Versicherungskosten senken können:

  1. Eigenes Auto als Zweitwagen der Eltern anmelden
  2. Familientarife in Anspruch nehmen
  1. Schadenfreiheitsklassen von Motorrädern oder Rollern übernehmen
  2. Schadenfreiheitsklassen von Großeltern übernehmen
  3. Älteres Auto benötigt geringeren Versicherungsumfang als Neuwagen

 

Methodik

Die Auswertung basiert auf einem VW Passat Alltrack 2.0 TDI BlueMotion (Baujahr 2011). Der Halter ist ein 54-jähriger Angestellter aus Berlin mit der SF-Klasse 15 und 12.000 km Fahrleistung pro Jahr. Die Police umfasst die freie Werkstattwahl und wird jährlich gezahlt. Die Kfz-Beiträge wurden aus dem Durchschnitt der fünf günstigsten Versicherer ermittelt. Zum Vergleich wurde der Kfz-Beitrag für einen 23-jährigen Mitfahrer und für einen 18-jährigen Mitfahrer mit und ohne Teilnahme am Begleiteten Fahren berechnet.

 

 

Bild: © Thaut Images – Fotolia

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