
Steag: Wer geht als Sieger aus dem Bieterverfahren hervor?
Beim Verkauf der Energiesparte Steag trifft der Vorstand von Evonik einem Pressebericht zufolge Anfang der Woche eine Vorentscheidung. Der Mischkonzern werde die Bieter für die Finalrunde auswählen, schreibt die “Financial Times Deutschland” mit Verweis auf Kreise, die mit der Transaktion vertraut seien. Als weitgehend gesichert gelte, dass ein Konsortium westdeutscher Stadtwerke in die letzte Phase vorstößt.
Die anderen Bieter könnten ihre Offerten noch nachbessern, schreibt das Blatt. Dabei handelt es sich um den Entsorger Remondis, die tschechische Energieholding EPH sowie die beiden Mischkonzerne Park Holding aus der Türkei und Hinduja aus Indien. Es werde damit gerechnet, dass maximal drei Parteien die letzte Runde bestreiten werden.
Anfang der Woche solle das Präsidium des Evonik-Aufsichtsrats über die Auswahl beraten, schreibt die Zeitung. Mitte der Woche befasse sich das Kuratorium des Mehrheitseigners RAG-Stiftung damit. Evonik strebe an, den Kaufvertrag im Dezember zu unterschreiben. Die begleitende Bank ist die US-Investmentbank JPMorgan. (dpa/dt)
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