Krankenversicherung: Studenten können von günstigen Angeboten profitieren

Was Krankenversicherungen Studenten zu bieten haben

Krankenversicherung: Studenten müssen versichert sein und haben bei der Wahl einer studentischen Versicherung vieles zu beachten.

Studierende deutscher Hochschulen unterliegen grundsätzlich einer Krankenversicherungspflicht. Diese gilt neben dem Regelstudium auch für Urlaubs- oder Auslandssemester, informiert die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Aus diesem Grund müssen Studienbewerber auch eine Versicherungsbescheinigung ihrer Krankenkasse mit den restlichen Bewerbungsunterlagen an die jeweilige Hochschule schicken und dies bei einem Hochschulwechsel wiederholen. Die Pflicht zur Krankenversicherung für Studenten gilt für die Dauer von 14 Fachsemestern und höchstens bis zur Vollendung des 30. Lebensjahres.

 

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Krankenversicherung – Studenten haben die Wahl

Bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres fallen Studierende in Deutschland unter den Schutz der Familienversicherung. Diese Zeit, in der Studenten keine zusätzlichen Beiträge zahlen müssen, verlängert sich noch einmal automatisch um die Zeit des abgeleisteten Wehr- oder Zivildienstes. Danach haben Studierende die Wahl zwischen AOK, Ersatzkassen, Knappschaften oder Betriebs- und Innungskassen ihres Wohn- bzw. Studienortes. Alle gesetzlichen Krankenkassen bieten eine Krankenversicherung für Studenten an, die sich in ganz Deutschland durch einheitliche Beiträge von 64,77 Euro im Monat auszeichnet. Zusätzlich zahlen Studierende mit Kindern 11,64 Euro, Studierende ab 23 Jahren ohne Kinder 13,13 Euro als Beitrag zur Pflegeversicherung. Darüber hinaus gibt es auch die Möglichkeit, sich bei einer privaten Krankenkasse versichern zu lassen. Diese bieten meist einen Studententarif mit ähnlichen Leistungen wie die gesetzlichen Kassen, verlangen aber höhere Beiträge. In jedem Fall rät die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen zu einem Angebotsvergleich, bevor die Entscheidung getroffen wird.

 

Was es zu beachten gibt

Wer eine Krankenversicherung für Studenten nutzt, muss sich darüber im Klaren sein, dass er seine Zeit und Arbeitskraft zum größten Teil dem Studium widmen sollte. Eine Nebentätigkeit ist daher nur in bestimmtem Umfang – höchstens 19 Stunden pro Woche gibt die Verbraucherzentrale als Richtwert an – erlaubt. Wer den regelmäßigen Besuch von Lehrveranstaltungen und das Bestehen von Prüfungen nachweist, kann in Ausnahmefällen auch mehr arbeiten. Ansonsten müssen Studierende mit zeitintensiveren Nebenjobs auf eine günstige studentische Versicherung verzichten und sich als Beschäftigte mit höheren Beiträgen versichern lassen. Bei der Wahl einer privaten Krankenversicherung muss der Studierende einen Antrag auf Befreiung von der Versicherungspflicht stellen, um für die Dauer seines Studiums privat versichert zu sein. Diese Befreiung kann dann während des Studiums nicht mehr aufgehoben werden, sodass der Versicherte erst nach Studienende zu einer gesetzlichen Krankenkasse wechseln kann.

 

Mit Material von Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen

Bild © BK – Fotolia.com

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