Lackschaden am parkenden Auto: Schadensforderung rechtens

Ein Lackschaden am Auto kann teuer werdenBeim Öffnen der Autotür ist Vorsicht geboten – nicht nur auf der Straße, sondern auch auf dem Parkplatz. Schnell kann es passieren, dass beim Öffnen der Tür das nebenstehende Auto geschrammt wird – so unlängst geschehen in Baden-Württemberg. Das Amtsgericht Pforzheim (Az.: 6 C 128/14) entschied zugunsten des Klägers und verurteilte den Verursacher zu einer Schadenersatzzahlung in Höhe von 770 Euro.

 

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Kfz-Versicherung nicht gleich Kfz-Versicherung

Der Beklagte hatte laut Kläger an dessen parkendem Fahrzeug einen Lackschaden verursacht, als er die Tür seines Fahrzeugs öffnete. Auf Grundlage eines Gutachtes eines Sachverständigen und der Aussage eines Polizisten folgte das Gericht der Darstellung des Klägers. Folglich entschied es in seinem Sinne.

Die entscheidende Frage also für Autofahrer: Übernimmt die Kfz-Versicherung des Schadenverursachers die Kosten für eine solche Reparatur? Beim Abschluss einer neuen Autoversicherung sollten Kunden auf diesen Punkt achten. Denn das Beispiel zeigt: 770 Euro für einen Lackschaden können sehr schnell ins Geld gehen.

 

Noch bis zum 30. November wechseln

Jetzt ist der beste Zeitpunkt, die Konditionen der eigenen Kfz-Police zu überprüfen. Mit wenigen Klicks lassen sich online die passenden Angebote finden und vergleichen. Ein wenig Eile ist dabei aber geboten: Die Versicherer akzeptieren die Kündigung der Kfz-Versicherung nur noch bis zum 30. November. Diese sollte schriftlich erfolgen und idealerweise als Einschreiben mit Rückschein verschickt werden. In der Regel lassen sich durch einen Wechsel der Versicherung mehrere hundert Euro sparen.

 

Mit Material von dpa

Bild © SENTELLO – Fotolia

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