Lebensarbeitszeit: Viele Ältere hätten gern länger gearbeitet

Rente mit 67

Viele ältere Arbeitnehmer wären gerne länger im Beruf geblieben.

Mehr als die Hälfte der deutschen Rentner würden eine längere Lebensarbeitszeit begrüßen. Dieses Ergebnis förderte eine Forsa-Umfrage zutage, die im Auftrag des Generali Zukunftsfonds erstellt wurde. 54 Prozent der Menschen im Ruhestand bejahten die Frage, ob sie sich hätten vorstellen können, über die gesetzliche Altersgrenze von 65 Jahren hinaus zu arbeiten. Bei den 45- bis 65-Jährigen lag diese Quote allerdings nur bei 34 Prozent. Als Voraussetzung für eine längere Lebensarbeitszeit wurden eine entsprechende gesundheitliche Verfassung und hinreichende rechtliche Rahmenbedingungen genannt.

 

KFZ-Versicherungen im Vergleich! Schnell, einfach & kostenlos Kfz-Versicherungstarife anzeigen
Berechnungskriterien
  • Exakte Prämienberechnung
  • Kfz-Versicherungswechsel leicht gemacht!
  • Berechnungskriterien: Kfz-Versicherung
  • (Anbieter und Verfügbarkeit unterscheiden sich regional)

Längere Lebensarbeitszeit: Flexible Arbeitszeitmodelle gefragt

Zudem ist eine deutliche Mehrheit der Erwerbstätigen (62 Prozent) und der Rentner (58 Prozent) der Auffassung, dass ältere Arbeitnehmer in ihren beruflichen Umfeld nicht genug Wertschätzung erhalten. Hilfreich für eine längere Lebensarbeitszeit sind nach Ansicht von 85 Prozent der Befragten flexible Arbeitszeitmodelle. Mit Mitte 60 bereits in Rente zu gehen finden 48 Prozent der Erwerbstätigen zu früh und 49 Prozent der Rentner. Nach der Einschätzung des Demographie-Forschers Axel Börsch-Supan bedeuten diese Ergebnisse, dass viele Widerstände gegen die geplante Rente mit 67 auf der falschen Annahme beruhen würden, dass Ältere am Ende ihres Arbeitslebens krank und ausgelaugt seien. Dies sei allerdings die Ausnahme und nicht die Regel. Aufgrund der weiter steigenden Lebenserwartung führe kein Weg an den Rente mit 67 vorbei.

 

Mit Material von manager magazin

Bild © Jean Kobben – Fotolia.com

keine weiteren Kommentare mglich.