Loyal3: Aktienkauf bald auf Facebook möglich

Aktien online kaufen

Dank Loyal3 können Facebook-User bald Unternehmensanteile direkt auf der Facebook-Seite der Unternehmen erwerben.

Wer ein Smartphone besitzt, kann die Welt von jedem Ort aus über seine Stimmung informieren, mit Freunden chatten oder online einkaufen. Künftig soll es nun auch möglich sein, auf diesem Weg Aktien online zu erwerben. Die neue Handelsplattform Loyal3 will den Aktienkauf via Facebook starten, wie die FTD berichtet. Dabei gewöhnt sich die Social-Media-Welt gerade erst an den Gedanken, dass Facebook seine Zukunft mit dem Online-Handel gestalten will. Doch Facebook geht in Kooperation mit Loyal3 noch einen Schritt weiter und plant einen Online-Aktien-Handel für Juni dieses Jahres. Unternehmen, die eigene Anteilsscheine verkaufen wollen und eine Facebook-Fanpage besitzen, sollen dies dank des Silicon-Valley-Startups Loyal3 künftig auch tun können.

 

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Loyal3 steigt in den Online-Börsenhandel ein

Die Zeiten, in denen die Platzhirsche NYSE (New York Stock Exchange) und Nasdaq OMX den Börsenhandel bestimmten, sind unabhängig von dem Loyal3-Vorhaben vorbei. Elektronische Börsen erobern seit etwas mehr als zehn Jahren kontinuierlich den Markt. Daher kann auch Facebook guter Hoffnung sein. Das soziale Netzwerk hat mittlerweile seine Bandbreite soweit gestreut, dass sowohl der eigene Gang an die Wallstreet als auch der Handel mit Aktien anderer Unternehmen nicht sehr überraschend ist. Loyal3-Chef Barry Schneider betrachtet sein Projekt, den „Consumer Stock Ownership Plan“, gar als Erweiterung der Occupy-Bewegung an der Wall-Street. Schneider zufolge können Kunden, die sich bislang entmündigt fühlten, mithilfe der Loyal3-Plattform die „Main Street“ besetzen.

 

Loyal3: Aktien so einfach wie Bücher kaufen

Loyal3-Chef Schneider bewirbt sein Produkt vor allem mit dem enormen Potenzial einer bislang fast unerschlossenen Gruppe neuer Aktionäre. So besäßen lediglich 18 Prozent der amerikanischen Familien derzeit eigene Aktien. Auf ihrer Facebook-Seite können Unternehmen dann ab Juni 2012 ihre Anteilsscheine direkt an die Kunden verkaufen. Gebühren und Händler würden bei dieser Form des Aktienverkaufs entfallen. In seiner Einfachheit würde der Aktienkauf dem Bücherkauf auf Amazon in nichts mehr nachstehen. Einzige Einschränkungen sind die Festlegungen eines Mindesteinsatzes von zehn Dollar und einer Obergrenze von 2.500 Dollar pro Aktionär und Monat.

 

Mit Material von Financial Times Deutschland

Bild © Loyal3

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