Mehr Rente für Mütter: Neuerungen ab 2014

Rente für Mütter – Änderung ab 1.1.2014

Ab 1. Januar 2014 erhalten Mütter mit älteren Kindern mehr Rente. Die Erhöhung liegt bei 28 Euro im Westen und 25 Euro im Osten Deutschlands.

Mit Beginn des kommenden Jahres erhalten Mütter von älteren Kindern mehr Rente als bisher. Dafür hat sich die CDU im Hinblick auf mehr Gleichberechtigung eingesetzt. Mütter mit vor 1992 geborenen Kindern erhielten bisher weniger Rente als Mütter jüngerer Kinder. Schuld waren die unterschiedlichen Rentenpunkte für die Erziehung des Nachwuchses, auch Entgeltpunkte genannt. Die Rente für Mütter, deren Kinder vor dem 1. Januar 1992 geboren wurden, gab es einen Entgeltpunkt, später geborene Kinder brachten drei Punkte ein.

 

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Rente für ältere Mütter spaltet die Gemüter

Dabei entspricht ein Rentenpunkt im Westen der Bundesrepublik 28 Euro und 25 Euro im Osten Deutschlands. Damit erhielt eine Mutter jüngerer Kinder eine um 56 bzw. 50 Euro höhere Rente als eine Mutter älterer Kinder. Nun sollen letztere bei der zukünftigen Berechnung der Rente einen höheren Rentenanspruch erhalten – nämlich einen Punkt mehr. Dies entspricht einer Erhöhung von 28 Euro im Monat. Im Osten des Landes ergibt sich durch die bessere Anerkennung der Erziehungszeiten eine Erhöhung von 25 Euro im Monat.

 

Kosten von rund 7,5 Milliarden Euro jährlich

Schätzungen zufolge wird die Rente für Mütter mit Ausgaben in Höhe von 7,5 Milliarden Euro pro Jahr zu Buche schlagen. Nach CDU-Plänen sollen die höheren Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung und den darin enthaltenen Bundeszuschuss finanziert werden, sodass der Bundeshaushalt unangetastet bleibt. Laut Arbeitsministerin Ursula von der Leyen könne dies problemlos aus der übervollen Rentenkasse bewerkstelligt werden. Während Bundeskanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Wolfgang Schäuble ebenfalls genügend Rücklagen bei der Rentenversicherung sehen, hält die FDP die erhöhte Rente für Mütter für unbezahlbar. Frauenverbände begrüßten deutschlandweit den Schritt.

 

Mit Material von Abendzeitung München, Bayerischer Rundfunk

Bild © Kautz15 – Fotolia.com

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