Mini-BHKW: Förderung der Anschaffung ab April 2012

Kraft-Wärme-Koppelung

Ab April werden neue Mini-BHKW in Bestandsbauten unter bestimmten Voraussetzungen von der BAFA gefördert.

Mit den Mikro- oder Mini-BHKW können Verbraucher unabhängig von Energieversorgungsunternehmen und zugleich umweltschonend Strom und Wärme selbst erzeugen. Analog zu den großen Kraft-Wärme-Koppelungsanlagen wird durch die gleichzeitige Strom- und Wärmeerzeugung der eingesetzte Brennstoff effizienter ausgenutzt. Dies wiederum hat eine Reduzierung der ausgestoßenen Treibhausgase zur Folge, erklärt Horst Frank, Energieexperte der Neuen Verbraucherzentrale Mecklenburg und Vorpommern. Allerdings sind die Anschaffungskosten dieser kleinen Blockheizkraftwerke (BHKW) vergleichsweise hoch. Ab April 2012 sollen nun Verbraucher, die sich für eine solche effiziente und umweltschonende Alternative entscheiden, unterstützt werden: Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat die Förderung der Mini-BHKW in ihr Programm aufgenommen.

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Mini-BHKW: Förderung zwischen 1.500 und 3.450 Euro

Gemäß dem neuen Förderprogramm erhalten neue Anlagen in Bestandsbauten, die eine Leistung von bis zu 20 kW erbringen, einmalig einen Investitionszuschuss. Die Höhe der Förderung des Mini-BHKW richtet sich nach der Leistung der Anlage. Kleine Anlagen mit einer Leistung von 1 kW, die eher für Ein- und Zweifamilienhäuser geeignet sind, erhalten 1.500 Euro. Wer sich eine größere Anlage mit 19 kW zulegt, erhält einen Zuschuss in Höhe von 3.450 Euro.

 

Voraussetzungen für Förderung der Mini-BHKW

Allerdings müssen für eine Förderung der Mini-BHKW bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Zunächst darf es in der Region, in der die Installation einer solchen Anlage angedacht ist, kein Fernwärmeangebot geben, das ebenfalls mit dem Prinzip der Kraft-Wärme-Koppelung arbeitet. Darüber hinaus muss für die Anlage ein Wartungsvertrag abgeschlossen werden. Und die Anlage selbst muss gemäß der BAFA-Liste zu den förderungsfähigen Anlagen gehören.

 

Mit Material von Neue Verbraucherzentrale Mecklenburg und Vorpommern

Bild© Enversum, © Rene Schubert

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