Mobile World Congress: Das sind die Internet-Trends 2016

Internet Trends und Smartphone-Trends 2016

Auf dem Mobile World Congress in Barcelona werden derzeit die Internet-Trends 2016 vorgestellt.

Der Mobile World Congress (MWC) ist die bedeutendste Handy-Messe des Jahres. Wenn vom 22. bis 25. Februar die Smartphone-Experten in Barcelona tagen, geht es aber längst nicht mehr nur um die Entwicklungen des Mobilfunks. Die Messe ist dieser Tage auch Schauplatz für die wichtigsten Internet-Trends. Was User in Zukunft erwartet, zeigt folgender Überblick.

 

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5G bald neuer Mobilfunkstandard?

Weltweit gibt es immer mehr Smartphone-Nutzer. Und auch die Intensität der Smartphone-Nutzung ist massiv anstiegen. Diese Faktoren führen zusammen mit dem Internet der Dinge dazu, dass leistungsstärkere und schnellere Mobilfunknetze erforderlich sind. Einer der zu erwartenden Trends ist deshalb der neue Mobilfunk-Standard 5G, der die Anforderungen der wachsenden User-Zahlen bewerkstelligen kann. Die Ausgestaltung von 5G ist bereits in vollem Gange und immer mehr Mobilfunk-Provider nehmen bereits Testnetze mit 5G in Betrieb.

 

Internet-Trend Wearables: Tragbare Computer 2016 mit höherem Leistungsumfang

Unter Wearables versteht man Mini-Computer, die direkt am Körper getragen werden, zum Beispiel das klassische Fitnessarmband. Derzeit erfährt die Produktkategorie Wearables sehr viel Zuspruch und dementsprechende Weiterentwicklungen. Deshalb werden auch die Computer-Uhren dieses Jahr wieder stark auf dem MWV vertreten sein. Ein der Schwerpunkte liegt dabei auf Smartwatches, mit den man auch ohne Smartphone direkt online gehen kann. Neu und deshalb auch einer der Internet-Trends 2016: Smartwatches und Armbänder sollen künftig als Bargeld- und Kreditkartenersatz zum Einsatz kommen.

 

Ausbau des Internets: Trend geht in Entwicklungsländer

Als prominenter Gast wird Facebook-Chef Mark Zuckerberg auf dem Mobile World Congress erwartet. Dort will er für sein Vorhaben „Internet für Entwicklungsländer“ werben. Ziel des Projekts: Mehr günstige Netzanschlüsse für Menschen in Entwicklungsländern. Die Mobilfunk-Anbieter reagierten darauf bisher eher zurückhaltend.

Ein Gratisangebot von Facebook in Indien wurde zudem jüngst verboten, da dieses zum Nachteil anderer Dienste sei. Kritische Stimmen sagen, Facebook, das weltweit größte soziale Netzwerk, betreibe „digitalen Kolonialismus“.

 

Internet-Trend für ein vernetztes Zuhause: Internet der Dinge

Auch dem Internet der Dinge wird auf der Handy-Messe viel Platz eingeräumt. Es steht für den Trend hin zur Vernetzung von möglichst vielen Gegenständen, beispielsweise von Zahnbürsten oder Straßenlaternen. So entsteht ein digital organisierter Alltag, sowohl im eigenen Zuhause als auch draußen auf der Straße.

Smarte Häuser und Städte stellen gleichzeitig aber auch einen Ausgangpunkt für Diskussionen rund um Datenschutz und Investitionsverteilungen in die notwendige Infrastruktur dar.

 

Neuer Handy-Trend: eSIM erhält weltweiten Standard

E wie eingebaut – dafür steht das „e“ in eSIM. Die Technik der fest im Gerät verbauten SIM-Karte ist zwar nicht neu und auch nicht die damit verbundene Methodik, per Funk den Netzbetreiber zu wechseln. Aber erst jetzt verständigte sich die Branche auf einen weltweit gültigen Standard für eSIM. Insbesondere in vernetzten Geräten kleineren Ausmaßes ist oft nicht ausreichend Platz für den Einbau austauschbarer SIM-Karten aus Plastik vorhanden. Durch den neuen Standard bei der umprogrammierbaren eSIM könnte der Trend nun hin zu noch kompakteren Smartphones gehen.

 

Mit Material von dpa

Bild © Nmedia – Fotolia.com

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