Mobiles Internet nutzen mit Tagesflatrates für UMTS-Sticks

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Mobiles Internet immer beliebter

Mal eben die Mails checken oder im Internet etwas nachschlagen – dank UMTS ist das auch unterwegs kein Problem mehr. Mit Laptop und Datentarif ist man im Handumdrehen online. Doch damit Leistung und Preis im Einklang stehen, gilt es, den richtigen Tarif zu finden.

Mobile Gelegenheitssurfer sind mit Standard-Datentarifen in der Regel nicht gut bedient. Denn die Provider verlangen meist eine Grundgebühr und binden den Kunden oft für Monate an sich. Eine preiswerte und praktische Alternative können Tagesflatrates für UMTS-Surfsticks sein.

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Die Preise reichen hier von etwa zwei bis fünf Euro. Unterschiede gibt es jedoch im Detail: So rechnen einige Anbieter strikt nach Kalendertag, andere dagegen im 24-Stunden-Takt ab. Geht man spätabends ins Netz, ist jedoch um Punkt Mitternacht im ersten Fall die Tagesflatrate schon abgelaufen, während sie im zweiten Fall noch bis zum späten Abend des folgenden Tages reicht.

Auch ein Blick auf das genutzte Mobilfunknetz kann nicht schaden. Denn hier gibt es nach wie vor Geschwindigkeitsunterschiede. Auch ist die flächendeckende Versorgung mit UMTS nicht bei jedem Anbieter gleich gut. Am besten aufgestellt sind hier immer noch T-Mobile und Vodafone. Sie unterstützten den schnellen UMTS-Standard HSDPA mit 7,2 Mbit pro Sekunde am besten.

Außerdem müssen Laptop-Surfer überlegen, ob sie den Surfstick beim Provider im Paket mit der Tagesflatrate oder separat im Handel kaufen. Für die erste Variante spricht dabei meist der Preis. Viele Provider bieten den Stick im attraktiven Starterkit an.

Für die zweite Variante spricht die Unabhängigkeit. Denn die Surfsticks im Paket lassen sich meist nur in Verbindung mit einer SIM-Karte des jeweiligen Providers nutzen. Für das Entsperren verlangen die Anbieter hohe Gebühren oder erlauben es erst nach Ablauf einer längeren Nutzungsdauer. In einen «freien» Stick lassen sich dagegen SIM-Karten verschiedener Anbieter einlegen. Man kann also öfter wechseln. Wichtig bei der Wahl des Sticks ist auch die Frage, welche UMTS-Geschwindigkeit er unterstützt.

Um freie Surfsticks zu nutzen, müssen Nutzer vorher die Anbieter-Software aufspielen. Zumindest bei T-Mobile und O2 lässt sich diese über das Online-Portal herunterladen. Allerdings sollten Anwender «abschätzen, ob sich der Aufwand wirklich lohnt», meint O2-Sprecher Albert Fetsch. Denn dann müssten erst noch per Hand die Zugangsdaten eingetragen werden – und es sei nicht gesichert, dass das bei jedem Surfstick aus dem Elektronikmarkt klappt. (dpa/mb)

Bild: © Edyta Pawlowska – Fotolia.com

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