
Girogo wird zunächst als Pilotprojekt in Hannover und einigen umliegenden Städten gestartet.
Heute startet das größte europäische Pilotprojekt zum kontaktlosen Bezahlen: 1,3 Millionen Kunden von Sparkassen und Banken im Großraum Hannover können ab sofort im teilnehmenden Handel und an Tankstellen in Sekundenschnelle Zahlbeträge bis 20 Euro zahlen – per girogo. Hannover ist jedoch nicht die einzige Stadt mit girogo: Wolfsburg, Hildesheim und Braunschweig gehören mit ihren Kreditinstituten zu den teilnehmenden Städten. Am gemeinsamen Markenzeichen girogo erkennt man, welche Geschäfte bzw. Kassen die mit dem Prepaid-Chip ausgestatteten girocards akzeptieren.
Mit girogo Hannover-weit bezahlen
Die Lebensmitteleinzelhändler EDEKA, McDonalds, Douglas, dm-Drogerien, Esso-, star-, Jet sowie hem-Tankstellen nehmen Teil am Projekt Girogo. Hannover-weit kann man dort per girocard bezahlen, genauso wie bei Thalia, AppelrathCüpper, Christ und Hussel sowie Sanitärbetreiber Sanifair. In diesen Geschäften bezahlt man mit der girocard sozusagen im Vorbeigehen durch das Auflegen der Karte auf ein entsprechendes Gerät. Es ist das erste Mal, dass die Prepaid-Anwendung großflächig eingesetzt wird. Mittelfristig wollen die deutschen Banken das kontaktlose Bezahlen auch für die electronic-cash-Funktion der girocard einführen.
Startschuss für girogo in Hannover
Dr. Andreas Martin, Vorstandsmitglied des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), zeigte sich erfreut, dass für das Pilotprojekt girogo in Hannover der Startschuss gegeben werden konnte. Dort können sich die teilnehmenden Verbraucher über schnellere Bezahlvorgänge freuen. Schließlich geht das Bezahlen mit girogo doppelt so schnell wie eine Barzahlung und immerhin um 25 Prozent schneller als eine herkömmliche Kartenzahlung. Trotz seiner Vorteile birgt girogo auch Gefahren.
Mit Material von Bundesverband deutscher Banken
Bild © Girogo







