Private Altersvorsorge – gesetzliche Maßnahmen für effiziente Gestaltung gefordert

private Altersvorsorge

Riester-Rente & Co.: vzbv fordert gesetzliche Regelungen

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) fordert von der Regierung gesetzliche Maßnahmen zur effektiveren Gestaltung von Produkten der privaten Altersvorsorge. Gerd Billen, Vorsitzender des vzbv, verlangt die klare Zuständigkeit aus den politischen Reihen, da die Regierung die Bevölkerung sonst sehendes Auges in die Altersarmut laufen lasse. Die Ergebnisse von zahlreichen Untersuchungen – wie auch die jetzt veröffentlichte Studie zur Riester-Rente des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) – unterstreichen den Handlungsbedarf bei der privaten Altersvorsorge.

 

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Private Altersvorsorge – vergleichbare und transparente Produkte

Der vzbv setzt sich für die Umsetzung verschiedener Maßnahmen ein, um die Produkte zur privaten Altersvorsorge effizienter zu gestalten. Die Verbraucherschützer sprechen sich für vergleichbare und transparente Produkte aus. Dementsprechend sollten selbst für den Laien die Effizienz erkennbar sein sowie die Kosten bei der privaten Altersvorsorge explizit in Euro und Cent angegeben werden, um die Produkte vergleichen zu können. Entstehende Kosten sollten begrenzt sein und die Provision anteilig über die gesamte Laufzeit gezahlt werden. Da die Verrechnung der Kosten derzeit nur auf die ersten Jahre verteilt ist, würde bei vorzeitiger Beendigung des Vertrags ein hoher Verlust entstehen.

 

Vorsorgekonto für jedermann

Weiterhin schlägt der vzbv die Führung von Vorsorgekonten für die Bürger nach skandinavischem Vorbild vor, also eine transparente Möglichkeit für den Aufbau der privaten Altersvorsorge. Zudem verlangt der Verband die Kontrolle der Anbieter von Vorsorgeprodukten durch die Finanzaufsicht. Diese soll überprüfen, ob die Produkte fair gestaltet sind und ob sich die Anbieter nach den gesetzlichen Vorgaben richten.

 

Mit Material von vzbv

Bild © flashpics – Fotolia.com

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