Rechte von Privatpatienten sollen gestärkt werden

Rechte von Privatpatienten

Privatpatienten sollen künftig besser über die Kostenübernahme aufgeklärt werden.

Die Rechte von Privatpatienten sollen in Zukunft gestärkt werden. Ein entsprechender Gesetzesentwurf liegt der Financial Times Deutschland vor. Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) sieht vor, dass sich Privatversicherte künftig bereits im Vorfeld über die Kosten einer Behandlung informieren dürfen. Die Gesetzesänderung verpflichtet demnach die privaten Krankenversicherungen (PKV), den Versicherungsnehmer über die Höhe der Kosten in Kenntnis zu setzen, welche bei einer Heilbehandlung übernommen werden.

 

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Auskunft zur Kostenübernahme im Vorhinein

Die neue gesetzliche Regelung zur Auskunft der Kostenübernahme greift jedoch erst bei Heilbehandlungen, deren Kosten voraussichtlich mehr als 3.000 Euro betragen. Die Angaben der Versicherung sind zudem verbindlich, sofern sie auf einem Heil- und Kostenplan basieren. Bei einem dringenden Fall muss die Entscheidung der privaten Krankenversicherung unverzüglich erfolgen. Durch die Gesetzesnovelle sollen Unklarheiten im Hinblick auf die Kostenübernahme aus dem Weg geräumt werden. Außerdem werden in vielen Krankenhäusern die Patienten erst dann aufgenommen, wenn sie die Zusage erhalten, wer die Kosten der Behandlung trägt.

 

Weitere Neuerungen bei der PKV

Doch nicht nur die Auskunft zur Kostenübernahme ist in dem Gesetzesentwurf geregelt: Künftig sollen Privatpatienten im Zuge einer Beitragserhöhung zwei Monate Zeit haben, um zu kündigen – bisher ist es nur ein Monat. Außerdem sollen Versicherte mit Basistarif und Selbstbehalt die Möglichkeit haben, den Vertrag zu kündigen, sofern er nicht zu günstigeren Beiträgen geführt hat.

 

Mit Material der Financial Times Deutschland

Bild © Wolfgang-S – Fotolia.com

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