Rechtsstreit im Ausland: Rechtsschutz und Mediation helfen

Rechtsstreit im Ausland

Ein Rechtsstreit im Ausland kann durch Mediation oder Rechtschutzversicherung günstiger werden.

Heute hat die Europäische Kommission sechs EU-Länder gerügt, die die Mediationsrichtlinie noch nicht umgesetzt haben. Diese kommt zum Tragen, wenn in einem grenzüberschreitenden Streit von beiden Parteien einmütig beschlossen wird, den Konflikt mit Hilfe eines Mediators beizulegen. Deutschland hat diese Richtlinie bereits umgesetzt, die vermeiden soll, dass Streitigkeiten mit hohem Kosten- und Zeitaufwand vor Gericht ausgetragen werden. Gerade in grenzüberschreitenden Streitfragen können unterschiedliche Rechtslagen und scheinbar banale Aspekte wie unterschiedliche Sprachen ein Verfahren erheblich verteuern. Dabei soll die Mediation im Sinne der EU-Kommission bei einem Rechtsstreit im Ausland Zeit und Geld sparen.

 

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Mediation lohnt sich – Rechtsschutz auch

Nach Schätzungen der EU können die Zeit- und Geldverluste sehr hoch ausfallen: Im EU-Schnitt verliert man bei einem Rechtsstreit im Ausland 331 bis 446 zusätzliche Tage, wenn man die Mediation nicht in Anspruch nimmt. Die zusätzlichen Rechtskosten bei Nichtinanspruchnahme sollen pro Fall zwischen 12.471 und 13.798 Euro liegen. Deshalb lohnt sich die Mediation als kostengünstiger Weg, einen Streit beizulegen. Ist allerdings der Streit soweit eskaliert, dass eine Mediation nicht mehr möglich sein sollte, empfiehlt sich eine Rechtschutzversicherung. Diese übernimmt in der Regel bei Verfahren im Ausland die anfallenden Kosten. Darunter fallen unter anderem die Übersetzung notwendiger Unterlagen oder bei Strafangelegenheiten die Stellung einer Kaution.

 

Mit Material von EU-Kommission

Bild © Tanja Bagusat – Fotolia.com

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