Rürup-Rente – staatlich geförderte Altersvorsorge für Selbstständige

Rürup-Rente

Mit der Rürup-Rente können Freiberufler steuerliche Vorteile geltend machen.

Wer sich für das Alter allein durch die gesetzliche Rente finanziell nicht umfassend abgesichert sieht, kann zusätzlich einen staatlich geförderten Vertrag zur Riester-Rente abschließen – Selbstständige sind jedoch ausgeschlossen. Seit 2005 haben nun auch Freiberufler die Möglichkeit, eine Förderung bei der Altersvorsorge geltend zu machen. In Form der Rürup-Rente können sich Selbstständige für das Alter absichern. Die staatliche Förderung erfolgt hier allerdings nicht durch Zulagen, sondern in Form von steuerlichen Vorteilen.

 

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Steuerliche Förderung steigt bis 2025

Bei der Rürup-Rente können Selbstständige – aber auch Angestellte und Gewerbetreibende – einen hohen Betrag von der Steuer absetzen. Dieser soll in den kommenden Jahren noch weiter steigen. Insgesamt werden bei Alleinstehenden 20.000 Euro und bei Verheirateten 40.000 Euro steuerlich gefördert – bis zum Jahr 2025 allerdings nicht komplett. Bis der Höchstbeitrag zu 100 Prozent von der Steuer abgesetzt werden kann, wird dieser in den folgenden Jahren um je zwei Prozentpunkte erhöht. Für 2011 gelten 72 Prozent; 2012 wird der Satz auf 74 Prozent angehoben. Das entspricht einem Betrag von 14.800 Euro für Singles und 29.600 Euro für Verheiratete.

 

Ab 2012: Steuerpflichtiger Anteil bei Inanspruchnahme steigt

Doch es gibt nicht nur positive Neuerungen für die Rürup-Rente im Jahr 2012: Alle bereits existierenden Rürup-Verträge und solche, die noch bis zum 31.12.2011 abgeschlossen werden, können frühestens nach Vollendung des 60. Lebensjahres in Form einer lebenslangen monatlichen Rente in Anspruch genommen werden. Ab 2012 wird diese Altersgrenze auf 62 angehoben. Auch die Versteuerung der Rentenzahlung im Ruhestand wird jährlich steigen. Derzeit werden 62 Prozent der monatlichen Rentenzahlung versteuert. Ab 2012 werden bereits 64 Prozent steuerpflichtig. Bis zum Jahr 2040 werden die monatlichen Zahlungen zu 100 Prozent in Höhe des persönlichen Steuersatzes besteuert. Zudem sinkt ab 2012 der Garantiezins von 2,25 auf 1,75 Prozent.

 

Mit Material von Stern.de

Bild © sexcamp graphics – Fotolia.com

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