Smartphone: Wie viel Datenvolumen brauche ich?

Wie viel monatliches Datenvolumen brauche ich für mein Smartphone?

Die Angebotsvielfalt ist groß, doch wie viel Datenvolumen brauche ich wirklich? Ausschlaggebend ist die Art der Handynutzung.

Dem Monatsende sehen nicht wenige Smartphone-Besitzer mit Schrecken entgegen. Denn dann ist das monatliche Datenvolumen oft schon aufgebraucht und die Drosselung setzt ein. Die Surfgeschwindigkeit ist dann für den Rest des Monats auf einen Bruchteil der eigentlichen Geschwindigkeit reduziert. Um dieses Szenario mit regelmäßiger Wiederkehr zu vermeiden, sollten sich Handynutzer die Frage stellen „Wie viel Datenvolumen brauche ich eigentlich?“.

Damit man vor Abschluss eines Mobilfunkvertrages oder eines Prepaid-Tarifs seinen eigenen Datenverbrauch besser einschätzen kann, haben Smartphone-Experten eine Unterteilung des Nutzungsverhaltens nach fünf verschiedenen Typen vorgenommen. Diese gibt eine Hilfestellung bei der Auswahl des richtigen Datenpakets und minimiert so das Risiko der Drosselung am Monatsende.

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Typ 1: Der Wenignutzer

Reichen 500 Megabyte im Monat oder doch lieber nichts riskieren und gleich das Paket mit drei Gigabyte (GB) buchen? Solche Gedanken schießen einem durch den Kopf, wenn es darum geht, einen passenden Tarif zu finden. Kunden, die nur ein paar SMS zu verschicken, hin und wieder ihre Mails abrufen und gelegentlich Telefongespräche führen und mobil surfen, eignen sich bereits Tarife mit 200 bis 300 Megabyte pro Monat.

 

Typ 2: Der Messenger-Liebhaber

Wer sein Smartphone vor allem dafür braucht, um über verschiedene Messenger-Dienste zu chatten und Bilder oder Videos zu verschicken, der braucht mindestens 500 Megabyte Datenvolumen im Monat.

 

Typ 3: Der Datentelefonierer

Wenn zusätzlich zu diversen Chats, News und Fotos noch Telefonate über Messenger-Apps wie WhatsApp, Skype, Facetime oder Signal hinzukommen, lautet die Antwort auf die Frage „Wie viel Datenvolumen brauche ich im Monat?“: 1 GB Minimum. Eine Minute telefonieren über eine solcher Apps benötigt ca. 1 MB Datenvolumen, so die Faustregel.

 

Typ 4: Der Musik-Streamer

Das Streamen von Musik unterwegs ist einer der Haupttreiber für das monatliche Datenvolumen. Dementsprechend sind 3 GB oder mehr nötig, wenn Spotify, Deezer und Co. über die mobile Datenverbindung laufen. Bei einem solchen Volumen ist dann auch das Abspielen von kurzen YouTube-Clips drin.

Tipp: Bei manchen Mobilfunktarifen ist eine Musik-Streaming-Option gegen Aufpreis im Tarif enthalten. Das dabei verbrauchte Volumen wird nicht auf das Gesamtvolumen angerechnet.

 

Typ 5: Der Vielnutzer

Wer seinen kompletten Alltag über sein Handy organisiert, der braucht ein Datenvolumen, das 5 GB oder mehr beinhaltet. Mit einem solchen Datenpaket lassen sich Telefonate, Chats, E-Mails, Musik und Videos bewerkstelligen, ohne dass am Ende des Monats die Drosselung droht.

 

Wie viel Datenvolumen brauche ich? Spielraum einkalkulieren

Ist das gebuchte Volumen vor Ablauf des Abrechnungszeitraums aufgebraucht, droht Ungemach in zweierlei Hinsicht: Nicht nur die bereits angesprochene Geschwindigkeitsdrosselung kann dem Surfvergnügen den Garaus machen, da Musikstreaming und Fotoversand dann quasi unmöglich sind. Auch die sogenannte Datenautomatik kann unverhoffte Kosten mit sich bringen. Diese ist bei einigen Tarifen Vertragsbestandteil und tritt ein, sobald das monatliche Datenvolumen aufgebraucht ist, der Monat aber noch nicht zu Ende ist. Dann werden automatisch kleine Datenpakete zu relativ hohen Kosten hinzugebucht. Um dies zu vermeiden, ist es ratsam, bei seinem Datenvolumen einen kleinen Puffer nach oben hin einzubauen.

 

Mit Material von dpa

Bild © Sashkin – Fotolia.com

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