Smartphones sorgen für Störung: O2-Netz mancherorts ausgelastet

Störung im O2-Netz – die übertragenen Datenmengen wachsen durch Smartphones

Das Smartphone bietet dem Mobilfunkkunden ein ständig wachsendes Spektrum an Services. Neben den ursprünglichen Diensten Telefonie und SMS-Versand bietet nun das mobile Internet unzählige Möglichkeiten. Doch die rasante Verbreitung von Smartphones hat auch ihre Schattenseiten: O2-Unternehmenssprecher Roland Kunze räumt eine Störungsmeldung im O2-Mobilfunknetz ein. Die enorme Zunahme an eingebuchten Smartphones sei hier die Ursache, da die Netze immer stärker ausgelastet würden. Der Smartphone-Boom soll nun den Netzausbau an Brennpunkten nach sich ziehen. Dafür will O2 die Aufrüstung der Basisstationen forcieren.

 

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Netzstörungen vor allem an Brennpunkten in Großstädten

Der Stellungnahme Kuntzes ging eine ortsweise sortierte Beschwerdeliste im Internet voraus. Diese wurde von O2-Kunden organisiert, welche in den vergangenen Tagen über Gesprächsabrisse, fehlgeschlagene Anrufversuche oder auch langsame Datenverbindungen an bestimmten Brennpunkten beanstandeten. Demnach stellten vor allem Mobilfunkkunden in Berlin und Hamburg die Störungen fest. Betroffene Kunden können erst gegen Ende Dezember mit einer Entspannung rechnen.

 

Störung: O2-Netz soll mit neuen Technologien aufgerüstet werden

Durch die ständig wachsende Menge an übertragenen Daten per Smartphone werden die Netze immer mehr ausgelastet. Mobilfunkentwickler und Netzplaner sind sich dieses Problems und der dadurch entstehenden Engpässe bereits länger bewusst. Zusätzliche Funkressourcen sind jedoch nur von kurzfristigem Erfolg gekrönt. Für eine mittelfristige Verbesserung der Mobilfunknetze ist der Einsatz von schnelleren Techniken notwendig wie beispielsweise das WLAN-Offloading oder die 4G-Mobilfunktechnologie LTE. Zunächst werden diese Beschleuniger an Brennpunkten wie zum Beispiel Einkaufsmeilen oder Bahnhöfen zum Einsatz kommen.

 

Mit Material von heise.de

Bild © Timo Darco – Fotolia.com

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