Steigende Benzinpreise – Leipziger Verkehrsbetriebe bieten Freifahrt

Steigende Benzinpreise

Benzinpreise in dieser Höhe gehören der Vergangenheit an – längst hat der Preis für Superbenzin die 1,70 Euro-Marke erreicht.

Steigende Benzinpreise machen den Autofahrern in Deutschland weiterhin das Leben schwer. Zu Ostern erreichte der Benzinpreise ein neues Hoch – zahlreiche Autofahrer auf deutschen Straßen mussten mehr als 1,70 für den Liter Super-Benzin zahlen. Nach dieser letzten Preiserhöhungsrunde haben sich die Leipziger Verkehrsbetriebe nun einen kundenfreundlichen Clou einfallen lassen: Allen Autofahrern gewährt die „Öffis“ vom 10. bis 13. April freie Fahrt bei Bus und Bahn. Das Angebot gilt im gesamten Stadtgebiet (Zone 110). Als Fahrschein kann die Kfz-Zulassung vorgezeigt werden. Auch Ehegatten und Kinder des Autohalters können dabei kostenlos mitfahren.

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„Benzinpreiswahnsinn“ beenden

Spritpreise in Rekordhöhe haben die Unternehmen Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB), Deutsche Bahn (DB Regio) sowie Mitteldeutsche Regiobahn (MRB) dazu bewogen, sich bei der Aktion zusammenzuschließen. Unter dem Motto „Schluss mit dem Benzinpreiswahnsinn – Zeit für den Umstieg“ gehen die Konkurrenten nun gemeinsam in die Offensive.

 

Benzinpreise steigen – Pendlerpauschale unverändert

Angesichts steigender Benzinpreise fordert die FDP eine Erhöhung der Pendlerpauschale. Eine Entlastung ist allerdings nicht in Sicht, lehnt Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) eine Erhöhung doch strikt ab. Die Steuerpolitik sei keine Lösung für die steigenden Benzinpreise. Benzinpreisschwankungen könnten nicht durch die Entfernungspauschale ausgeglichen aufgefangen werden. Indes fordert die SPD zumindest eine Entlastung für Geringverdiener, um die Pendlerpauschale sozialer zu machen. Die Pendlerpauschale als Instrument gegen steigende Benzinpreise sehen jedoch auch andere Seiten kritisch. Der Wettbewerb werde davon nicht beeinflusst, so Justus Haucap, Vorsitzender der Monopolkommission der Bundesregierung. Auch Grünen-Fraktionsvize Bärbel Höhn kritisierte den mangelnden Wettbewerb. Dieser erlaube es den Mineralölkonzernen, gerade zu den Feiertagen bei den Autofahrern dreist abzukassieren.

 

Mit Material von dpa

Bild © Zauberhut – Fotolia.com

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