Strom-Grundversorgung mit traurigem Rekord: Preise so hoch wie noch nie

Bei teurer Strom-Grundversorgung den Stromanbieter wechseln

Die Preise für die Strom-Grundversorgung in Deutschland sind derzeit so hoch wie nie. Ein Anbieterwechsel hilft, die Kosten zu senken.

Wer sich nicht kümmert, bezieht im Bereich Strom die Grundversorgung. Das ist ein teurer Spaß. Im April dieses Jahres erreicht das durchschnittliche Preisniveau der Grundversorgung in Deutschland sein Allzeithoch. Damit ist der langfristige Trend steigender Strompreise weiterhin ungebrochen. TopTarif hat nachgerechnet.

 

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Kurzer Preisabfall in der Strom-Grundversorgung wieder aufgezehrt

Im vergangenen Jahr konnten sich Kunden der Strom-Grundversorgung über kurzfristige Entlastungen freuen, doch in den letzten sechs Monaten ging es wieder nach oben. Die Preise stiegen um durchschnittlich 1,3 Prozent auf das jetzige Rekordniveau von 30,27 Cent pro Kilowattstunde (kWh) – so hoch wie noch nie.

Ein Musterhaushalt mit einem jährlichen Verbrauch von 4.000 kWh zahlt demnach im April 1.211 Euro im Jahr für Strom. Das ist viel mehr als notwendig. Trotz dieser Preisentwicklung bezieht noch immer ein Drittel der Verbraucher Strom im Grundversorgungstarif ihres örtlichen Versorgers.

 

Strom-Grundversorgung ist durchschnittlich 57 Prozent teurer als günstigster Anbieter

Dass es eine Strom-Grundversorgung gibt, hat einen guten Grund. Die Grundversorger gewährleisten nämlich, dass jeder Haushalt in Deutschland garantiert mit Strom versorgt wird: „Deshalb ist der Grundversorgungstarif in der Regel automatisch teurer als ein alternativer Anbieter. Verbraucher, die zum günstigsten Anbieter wechseln, sparen im April durchschnittlich mehr als 30 Prozent. Das sind bei einer kleinen Familie über 400 Euro im Jahr“, erklärt Klaus Hufnagel, Geschäftsführer des Vergleichsportals TopTarif.

 

Raus aus der Strom-Grundversorgung: Worauf achten?

Ein Vorteil der Strom-Grundversorgung ist, dass die Kündigungsfrist kurz ist und einem direkten Wechsel nichts im Wege steht. Bei der Auswahl des neuen Anbieters spielt natürlich der Preis die größte Rolle. Warum sollte man auch mehr bezahlen? Daneben sollte der neue Tarif aber auch faire Bedingungen haben. Das bedeutet kurze Laufzeiten und Kündigungsfristen sowie eine Preisgarantie, die vor kurzfristigen Preisanpassungen schützt. Marktüblich ist, dass viele Stromanbieter ihren Neukunden einen einmaligen Bonus auszahlen, der bis zu 25 Prozent der Gesamtkosten des ersten Jahres ausmacht.

 

Muss die Strom-Grundversorgung selbst gekündigt werden?

Wer in der Strom-Grundversorgung ist, braucht sich um überhaupt nichts zu kümmern und kann den neuen Anbieter mit der Kündigung beauftragen. Treten nach dem Wechsel technische Probleme auf, gibt es nach wie vor Hilfe vor Ort. Denn die Stromleitungen und der Zähler bleiben im Besitz des örtlichen Netzbetreibers, der für Wartungen zuständig ist. Außer dem Absender auf der Stromrechnung ändert sich also eigentlich nichts. Nur billiger ist es geworden.

 

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