Stromsparen im Sommer: 6 einfache Tipps

Stromsparen im Sommer einfach senken

Mit 6 einfachen Tipps lassen sich die Stromkosten im Sommer einfach senken.

Im Sommer sind wir gerne draußen und freuen uns an den warmen Temperaturen. Ein weiterer Vorteil: Drinnen müssen wir dann weniger Strom verbrauchen und sparen ganz von selbst. Mit ein paar Verhaltensänderungen lässt sich eine Menge Geld sparen. Die Urlaubskasse freut sich!

Ventilatoren verbrauchen viel weniger Strom als Klimageräte

Muss es wirklich ein Klimagerät sein? Da die Temperaturen in Deutschland meistens nur für kurze Zeit richtig hoch gehen, kommen meist mobile Geräte zum Einsatz. Die kühlen vergleichsweise schwach, verbrauchen aber jede Menge Strom. Ein handelsübliches Gerät mit einer Leistung von 750 Watt kostet pro Stunde Betrieb etwas mehr als 20 Cent (bei einem durchschnittlichen Kilowattstundenpreis von 28 Cent brutto). Läuft das Gerät die Sommermonate über, summiert sich das auf rund 100 Euro.

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Ein Ventilator ist im Vergleich dazu deutlich günstiger. Ein übliches Gerät hat eine Leistung von 50 Watt und kostet pro Stunde nur etwas mehr als einen Cent. Wer ein Klimagerät nutzt, kann auch zusätzlich einen Ventilator anstellen und so die kühle Luft schneller verteilen. Dann muss das teurere Gerät nicht so lange laufen.

Unabhängig vom Einsatz der Klimageräte gilt in der Zeit der Gluthitze: Morgens und abends Stoßlüften, tagsüber die Fenster und Vorhänge geschlossen halten. So bleibt es so erträglich wie eben möglich.

In allen Jahreszeiten billiger: Wäsche nicht so heiß waschen

Ein guter Tipp für alle Jahreszeiten ist, die Waschmaschine nicht zu hoch zu stellen. Das ist meistens gar nicht nötig, denn moderne Waschmittel wirken schon bei sehr niedrigen Temperaturen. Daher macht es kaum einen Unterschied, ob die Wäsche bei 40 Grad oder bei 30 Grad gewaschen wird. Es spart allerdings rund 20 Euro pro Jahr – ganz ohne Aufwand.

Besonders im Sommer ist es unnötig, die Wäsche sehr lange zu schleudern oder den Wäschetrockner zu benutzen. Die nasse Wäsche einfach direkt auf die Leine oder den Wäscheständer hängen und der Sommer übernimmt den Rest. Das spart knapp einen Euro pro Waschgang. Wird der Trockner ganz in Rente geschickt, spart das rund 140 Euro im Jahr.

Kühlschrank gut gefüllt halten

Wer den Kühlschrank wegen der sommerlichen Temperaturen höher dreht, bezahlt natürlich etwas mehr. In der Regel sollten 7 Grad ausreichend sein. Jedes Grad mehr treibt die Stromrechnung für den Kühlschrank um rund 6 Prozent nach oben. Wenn der Kühlschrank etwas älter ist, sind das Mehrkosten von 3 bis 6 Euro pro Grad. Da kommt ganz schön was zusammen.

Was immer sinnvoll ist: Den Kühlschrank nicht zu leer lassen, denn das treibt die Stromrechnung ebenfalls. Daher sollte man ruhig alle leeren Fächer mit Getränken füllen – die Behälter speichern die Kälte und entlasten die Technik. Sparsamer ist es auch, regelmäßig genutzte Lebensmittel in Griffweite zu stellen, um das ständige Auf und Zu der Kühlschranktür zu vermeiden.

Gemütlichkeit hilft beim Stromsparen

Allein die Beleuchtung macht rund zwölf Prozent der Stromrechnung aus. An lauen Sommerabenden kann Kunstlicht getrost gegen Kerzenschein getauscht werden. Das sorgt nicht nur für eine gemütliche Stimmung, sondern schont zugleich die Haushaltskasse. Wer zudem LED- statt Energiesparlampen benutzt, minimiert die Stromkosten einmal mehr um rund 30 Euro.

Stromkosten im Blick behalten

Angesichts der steigenden Strompreise bleibt das wirksamste Mittel, neben allen Energiespartipps, ein Stromanbieterwechsel. Eine Familie mit einem Stromverbrauch von 4.000 Kilowattstunden im Jahr zahlt derzeit 1.242 Euro im Grundversorgungstarif. Beim günstigsten Anbieter mit vergleichbaren Konditionen werden nur 833 Euro fällig. Das sind 409 Euro weniger.

 

Bild: © Kathrin39 – Fotolia.com

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