Stromspiegel 2017: Verbrauchst Du mehr Strom als Dein Nachbar?

Der Stromspiegel 2017 zeigt den durchschnittlichen Verbrauch deutscher Haushalte.

Der Stromspiegel 2017 hat mehr als 161.000 Daten von deutschen Haushalten zum Stromverbrauch verglichen.

Welcher Stromverbrauch ist hoch und welcher niedrig? Die Antwort darauf kennt der Stromspiegel 2017. Er liefert bundesweit gültige Vergleichswerte auf Basis von 161.000 Verbrauchsdaten deutscher Haushalte.

Dabei teilt der Stromspiegel den Stromverbrauch in sieben Kategorien ein. „Grün“ (Klasse A) bedeutet einen niedrigen Bedarf, „rot“ (Klasse G) einen hohen Bedarf. Auf der Webseite www.stromspiegel.de können Verbraucher leicht feststellen, wie ihr Stromverbrauch im Vergleich abschneidet. Dazu werden lediglich wenige Angaben benötigt, etwa die Postleitzahl und der Stromverbrauch in kWh. Außerdem findet die Wohnsituation Berücksichtigung. Faktoren wie Haushaltsgröße, Gebäudetyp und die Art der Warmwasserbereitung fließen mit in die Auswertung ein.

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400 Euro pro Jahr und pro Person

Jeder Deutsche benötigt jährlich im Durchschnitt 1.400 kWh Strom. Das verursacht Kosten in Höhe von rund 400 Euro. Wird auch das Warmwasser elektrisch erhitzt, steigt der Verbrauch um circa 400 kWh an. Knapp ein Drittel aller deutschen Haushalte müssen deshalb tiefer für ihre Stromrechnung in die Tasche greifen. Der Strombedarf wird zudem vom Gebäudetyp beeinflusst. In einem Einfamilienhaus verbraucht ein vergleichbarer Haushalt durchschnittlich 59 Prozent mehr Strom als im Mehrfamilienhaus. Schuld sind zusätzliche Stromverbraucher im Garten und in der Garage sowie die Heizungspumpe.

 

Stromverbrauch zu hoch: Was tun?

Um den Stromverbrauch zu reduzieren, gibt es verschiedene Stellschrauben. In einem ersten Schritt ist es empfehlenswert, die großen Elektrogeräte wie Kühlschrank und Waschmaschine unter die Lupe zu nehmen. Gerade in die Jahre gekommene Modelle sind wahre Stromfresser. Mit einem Strommessgerät kommen Verbraucher den Stromräubern aber ganz leicht auf die Schliche, um sie gegebenenfalls durch neue energiesparende Geräte zu ersetzen. Strommessgeräte können in der Regel kostenlos beim Stromanbieter, bei den Verbraucherzentralen oder in Bibliotheken ausgeliehen werden.

 

Strom lässt sich aber auch im Alltag einsparen. Wer für kleine Kochtätigkeiten Wasserkocher, Mikrowelle und Toaster nutzt, senkt die Stromrechnung jeden Tag ein bisschen.

Bei Hausbesitzern lohnt ein Blick in den Heizungskeller. Nicht selten läuft dort eine alte Heizungspumpe. Deren Austausch kann Hunderte Euro im Jahr sparen.

 

Mit Material von die-stromsparinitiative.de

Bild: © Horst Schmidt – Fotolia.com

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