Stromverbrauch: Mobiles Internet als Energiefresser enttarnt

Stromverbrauch mobiles Internet höher als bei WLAN

Unterschiedlicher Stromverbrauch: Mobiles Internet ist für das Handy energieintensiver als das Surfen über das heimische WLAN.

Wer in seinen eigenen vier Wänden surfen will und dabei auch auf Aspekte wie Nachhaltigkeit und Stromverbrauch Wert legt, den dürfte ein Hinweis des Umweltbundesamtes (UBA) interessieren: Der Internetzugang mit dem Smartphone sollte daheim nicht über das Mobilfunknetz erfolgen. Mobiles Internet via UMTS, LTE etc. hätte zwar einen hohen praktischen Nutzen, in puncto Stromverbrauch habe es gegenüber anderen Verbindungsarten aber das Nachsehen.

 

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Verbrauchsärmere Alternativen: WLAN, Netzwerkkabel und Breitbandanschluss

Auf die gesamte Signalstrecke gesehen benötigen mobile Internet-Verbindungen bei der Übertragung nämlich mehr Strom als ein Internetzugang per WLAN, Netzwerkkabel und heimischem Breitbandanschluss. Dadurch wird der Akku des Handys schneller leer gesaugt.

Der Stromverbrauch der eh schon ressourcenschonenderen Zugangsarten lässt sich sogar noch weiter reduzieren: Indem ein Gerät mit geringem Energiebedarf im Betriebs- und Stand-by-Modus benutzt wird. Eine solche Auswahl ist insbesondere bei neueren IP-Telefonanschlüssen von Belang. Hier kann der Router nämlich nicht vom Stromkreislauf getrennt werden, ohne dabei das Telefon zum Erliegen zu bringen.

 

Mit Material von dpa

Bild © Kathrin39 – Fotolia.com

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