Die besten Tipps für den Studienkredit

Tipps für Studienkredit.

Viele Studierende stellen sich die Frage: Wie kann ich mein Studium finanzieren?

Wer gern studieren will, macht sich in der Regel Gedanken über die Finanzierung des Studiums. Wenn die Unterstützung der Eltern nicht reicht und auch der Anspruch auf BAföG fehlt, entscheiden sich viele für einen Studienkredit. Wir geben Tipps, worauf beim Studienkredit zu achten ist, damit man nicht in die Schuldenfalle tappt.

 

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Berechnungskriterien
  • Berechnungskriterien: Festgeld

  • (min. 500,- Euro - Anlagebetrag hat Einfluss auf Höhe der Zinsen)

  • (Anlagedauer hat Einfluss auf Höhe der Zinsen)

Alternativen ausschöpfen und Angebote vergleichen

 

Bevor sich junge Studierende für einen Studienkredit entscheiden, sollten sie möglichst alle anderen Möglichkeiten ausschöpfen, um ihren finanziellen Lebensunterhalt zu bestreiten. Sie sollten zum Beispiel die Eltern um finanzielle Unterstützung bitten, staatliche Hilfen wie BAföG beantragen oder neben dem Studium jobben. Wenn diese finanziellen Hilfen keine Option darstellen, kann ein Studienkredit eine sinnvolle Wahl sein. Für manche bleibt es auch die einzige Möglichkeit, um sich zu finanzieren.

 

In einem solchen Fall, ist es empfehlenswert, die Kreditangebote der verschiedenen Banken miteinander zu vergleichen. Nutzen Sie hierfür kostenlose Vergleichsportale, die günstigste Kreditangebote und gute Konditionen anschaulich auflisten. Nur wer einen guten Überblick über die verschiedenen Angebote und Zinskonditionen hat, kann das richtige für sich finden.

 

Feste Zinssätze für den Studienkredit wählen

 

Die Finanzierungshöhe eines fünfjährigen Studiums beläuft sich auf mindestens 35.000 Euro und kann sich mit gewissen Extras wie Auslandsaufenthalten auch auf das Doppelte erhöhen. Studieren ist teuer – daher sollten sich Kreditnehmer auch darüber im Klaren sein, später hohe Beträge inklusive der fälligen Zinsen zurückzahlen müssen. Von daher ist es empfehlenswert, mit der Bank feste Zinssätze zu vereinbaren. Dann hat der Kreditnehmer einen genauen Überblick darüber, was er tilgen muss. Ebenso sollten die jungen Kreditnehmer darauf achten, dass die Zinsen spätestens zum Zeitpunkt der Rückzahlungsphase gestundet sind. Andernfalls sinkt der monatliche Auszahlungsbetrag.

 

Sonderkonditionen und spezielle Angebote wahrnehmen

 

Viele Banken bieten Studierenden auch spezielle Sonderkonditionen für ihren Kredit an, sofern sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen. So gibt es beispielsweise zinslose Studienabschlussdarlehen für Studierende in der Examenszeit oder auch günstige Kreditangebote, um die Studiengebühren bezahlen zu können. Staatliche Unterstützungen wie BAföG sind ebenfalls Angebote, die der Studierende wahrnehmen sollte. Denn die staatliche Studienförderung ist günstiger als jeder Kredit. Wer keinen Anspruch auf BAföG hat, weil das Einkommen der Eltern zu hoch ist, kann auf einen Bildungskredit zurückgreifen.  Dieser ist unabhängig vom Einkommen der Eltern und wird in der Regel Kreditnehmern gewährt, die sich bereits im Hauptstudium befinden.

 

Bildungsfonds als Alternative

 

Bei Bildungsfonds wird das Geld aus einem „Fondstopf“ an die Studierenden in Raten ausgezahlt. Anders als bei einem Kredit, kommt das Geld nicht von einer Bank, sondern von Anlegern, die in einen geschlossenen Bildungsfonds investiert haben. Die gebündelten Gelder werden quasi an die Studierenden verliehen – allerdings nur an jene, die später herausragende Karrierechancen haben. Die Studenten können sich bei den Unternehmen, die in Bildungsfonds investieren, bewerben und bekommen damit ihr Studium finanziert. Der Vorteil: Das Darlehen ist an keinerlei Zinsen gebunden, sondern die Rückzahlung erfolgt über einen vereinbarten Prozentsatz des späteren Gehalts. Die Konditionen werden vor Vertragsschluss festgelegt.

 

Stipendium – „Darlehen“ ohne Rückzahlung

 

Die wohl günstigste Variante, finanzielle Unterstützung zu erhalten, ist – neben der Finanzspritze von den Eltern – ein Stipendium. Im Gegensatz zum BAföG müssen Stipendiaten das Geld nach ihrem Studium nicht zurückzahlen. Allerdings kommen nur die wenigsten Studenten in den Genuss eines Stipendiums. Die großen Begabtenförderwerke unterstützen lediglich Studenten mit herausragenden Qualifikationen und einem überdurchschnittlichen Notenschnitt. Zudem sind die Antragsformalitäten relativ aufwendig, aber bei entsprechender Qualifikation kann sich eine Bewerbung lohnen.

 

Fazit: Es gibt eine Reihe an Finanzierungsmöglichkeiten für Studenten, damit die Lebenserhaltungskosten und das Studium als Solches miteinander vereinbar sind. Wichtig ist, sich vorab hinreichend über seine Möglichkeiten zu informieren.

 

Mit Material von: test.de, welt.de

Bild: © christophe papke – Fotolia.com

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