Biker und Cabriobesitzer aufgepasst: So gelingt der Start in die Saison

Tipps Saisonkennzeichen für Biker und Cabrios

Mit dem Saisonkennzeichen können Biker und Cabrio-Besitzer nicht nur sparen.

Es gibt über zwei Millionen Fahrzeuge auf deutschen Straßen, die ein Saisonkennzeichen haben. Davon sind gut 1,2 Millionen Motorräder und knapp 0,9 Millionen Cabrios. Das Saisonkennzeichen hat Vorteile: So entfällt das jährliche An- und Abmelden, außerhalb der Saison besteht weiterhin ein Versicherungsschutz und der Kfz-Beitrag ist gut 30 Prozent günstiger.

Kfz-Haftpflicht und Kaskoversicherung

Fahrzeuge mit Saisonkennzeichen benötigen wie jedes andere Auto und Motorrad auf der Straße die gesetzlich vorgeschriebene Kfz-Haftpflicht. Ohne diese dürfen Bike und Cabrio nicht bewegt werden. Ein sinnvoller Zusatz zur Haftpflicht ist die Kaskoversicherung. Während die Teilkasko unter anderem für Diebstahl, Marderbisse, Unwetterschäden und Glasbruch zahlt, kommt die Vollkasko auch Vandalismus und für selbstverursachte Schäden auf. Die Vollkasko lohnt sich also denjenigen, der täglich auf das Fahrzeug angewiesen ist oder es über einen Kredit finanziert hat.

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Zudem können Versicherte bei der Kasko eine Selbstbeteiligung vereinbaren. Je höher diese ist, desto größer ist auch der Rabatt. Allerdings empfiehlt sich bei der Teilkasko ein Selbstbehalt von 150 Euro und bei der Vollkasko von 300 Euro. Wer im Übrigen die Kosten bei Bagatellschäden selbst trägt, die vermeidet es, bei der Vollkasko in eine teurere Schadenfreiheitsklasse zu rutschen.

Saisonkennzeichen bringt großen Rabatt

Ein Vorteil des Saisonkennzeichens ist der von den Versicherern gewährte Rabatt. Wer zum Beispiel nur 8 Monate mit dem Motorrad oder dem Cabrio fährt, der spart gegenüber dem Versicherungsschutz ohne Saisonkennzeichen (12 Monate) rund 30 Prozent. Gleichzeitig besteht nach Ende der Saisondauer durch die sogenannte Ruheversicherung weiterhin Schutz für das Fahrzeug. Dazu muss es in einer Garage oder auf einem umfriedeten (zum Beispiel umzäunten) Grundstück stehen. Abgesehen von der Fahrt zum TÜV oder zur Zulassungsstelle darf das Fahrzeug außerhalb der Saison nicht mehr bewegt werden, sonst liegt eine Ordnungswidrigkeit vor.

Besitzer eines Saisonkennzeichens müssen ihr Motorrad oder Cabrio nicht mehr ständig an- und abmelden. Es genügt, das Fahrzeug einmalig anzumelden und die Gebühren zu zahlen. Das Abmelden geschieht dann ganz automatisch nach Saisonende. Wenn im nächsten Jahr die Saison wieder startet, ist das Fahrzeug bereits angemeldet. Die Gang zur Zulassungsstelle entfällt. Nur wer die Dauer seines Saisonkennzeichens verlängern oder verkürzen möchte, muss zur Zulassungsstelle.

Tipp: Wer sich für ein Saisonkennzeichen entscheidet, sollte mindestens 6 Monate fahren. Denn nur dann können Biker und Cabriofahrer schadensfreie Jahre sammeln und kommen in der nächsten Saison in eine günstigere SF-Klasse ­– solange die Versicherung keinen Schaden reguliert hat.

 

Bild: © Jürgen Fälchle – Fotolia.com

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