Typklassen 2017: Teuer wird’s nur für wenige

Neue Typklassen 2017 vom GDV

Nur wenige Modelle haben 2017 eine neue Typklasse vom GDV erhalten.

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat die Typklassen für 2017 bekannt gegeben. Über 27.000 Modelle hat der GDV neu eingestuft. Fahrzeughalter von besonders PS-starken Autos müssen bald mit höheren Kosten für ihre Kfz-Versicherung rechnen, da sie öfter in Unfälle verwickelt sind. Autofahrer sollten deshalb ihre Police auf den Prüfstand stellen und unter Umständen zum 1. Januar wechseln.

 

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Im Schnitt wird’s 23 Prozent teurer

Im Vergleich zum 2016 hat sich nicht viel an den Typklassen der Autos geändert. Nur wenige Modelle hat der GDV für 2017 um mehr als eine Stufe herauf- oder hinabgestuft. Betroffen sind vor allem leistungsstarke Fahrzeuge wie Wagen der Oberklasse und SUVs. Steigt die Typklasse zum Beispiel um vier Stufen, erhöht sich der Preis um ca. 23 Prozent* (von 482 Euro auf 593 Euro):

Typklassen 2017

*Berechnungsgrundlage: Angestellter (35), Alleinfahrer, 20.000 km, Kauf und Zulassung 01.07.2010, Vollkasko & Teilkasko (SB 300 € / 150 €), PLZ 69123

Folgende Modelle wurden u.a. hoch- bzw. hinuntergestuft:

Gestiegen:
– Tesla Model S
– Mercedes S 63 AMG
– Audi Q7 6.0 TDI

Gesunken:
– Seat Mii 1.0
– Opel Corsa-E 1.4
– Peugeot 108 1.0

So errechnet sich die Typklasse

Der GDV wertet die Schaden- und Unfallbilanz der letzten drei Jahre der einzelnen Fahrzeugmodelle aus. Je nach Häufigkeit der Schäden und Höhe der Reparaturkosten ordnet der Verband die Autos in eine Typklasse ein. Je höher beides ist, desto höher ist auch die Typklasse, wobei es ein Maximum gibt:

– Haftpflicht: 16 Klassen (10-35)
– Teilkasko: 24 Klassen (10-33)
– Vollkasko: 25 Klassen (10-34)

Die gesetzlich verpflichtende Haftpflichtversicherung kommt für Schäden an Dritten auf. Bei Teilkasko sind u.a. Unwetterschäden und Diebstähle abgesichert und bei Vollkasko selbstverursachte Schäden am eigenen Auto.

 

Neue Regionalklassen – im Norden günstiger

In den Bundesländern Brandenburg, Niedersachsen sowie Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sind die Regionalklassen weiterhin niedrig. Höher stuft der GDV dagegen wieder die Großstädte und Teile Bayerns ein. Allerdings gehen viele Versicherer dazu über, nach Postleitzahl zu tarifieren und nicht nach Region. Für Eine Straße, die durch mehrere PLZ-Bereiche verläuft, ergeben sich dadurch unterschiedlich hohe Kfz-Beiträge.

 

Mit Material vom GDV

Bild: © Tobif82 – Fotolia.com

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