Wechsel zu Ökostrom: So viel können Verbraucher sparen

Ist die Stromrechnung zu hoch? Der Wechsel zu Ökostrom kann die Kosten senken. Und ein Beitrag zur Umwelt wird dabei auch noch geleistet.

Ist die Stromrechnung zu hoch? Der Wechsel zu Ökostrom kann die Kosten senken. Und ein Beitrag zur Umwelt wird dabei auch noch geleistet.

Jeder Verbraucher in Deutschland finanziert über seine Stromrechnung den Ausbau Erneuerbarer Energien mit. Für einen Drei-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4.000 kWh macht das rund 250 Euro im Jahr. Wer darüber hinaus die Energiewende beschleunigen will, sollte in einen Ökostromtarif wechseln. Dabei kann man häufig sogar ordentlich sparen.

Ökostrom ist günstiger als die Grundversorgung

Auf dem Markt gibt es Anbieter, die ausschließlich grünen Strom im Portfolio haben. Neben diesen reinen Ökostromanbietern haben aber auch über 900 andere Versorger günstige Ökotarife im Angebot. In der Regel sind diese Tarife deutlich preiswerter als die örtliche Grundversorgung. Wer noch nie gewechselt hat, kann mit einem Wechsel zu einem umweltfreundlichen Tarif viel Geld sparen.

  • Spare jetzt Stromkosten!



  • eigenen Verbrauch eingeben

Über 400 Euro mit umweltfreundlichem Strom sparen

Aktuell kosten 4.000 kWh Strom durchschnittlich 1.211 Euro pro Jahr in der örtlichen Grundversorgung. Im günstigsten Ökostromtarif mit Gütesiegel und fairen Vertragsbedingungen müssen Verbraucher für die gleiche Menge Strom nur 809 Euro auf den Tisch legen. Das entspricht einer Ersparnis von 402 Euro pro Jahr beziehungsweise ein Drittel der Stromrechnung.

Ökostrom ist kein geschützter Begriff

Wer auf der Suche nach einem Ökostromtarif ist, sollte prüfen, ob das Angebot ein entsprechendes Gütesiegel aufweist. Denn Ökostrom ist kein rechtlich geschützter Begriff. Das hat zur Folge, dass über die Hälfte der Ökostromtarife keine Auszeichnung einer externen Prüfstelle vorweisen kann. Hier wird meist nur garantiert, dass Herkunftsnachweise für Strom aus erneuerbaren Energiequellen vorhanden sind. Da sogenannte Zertifikate gehandelt werden können, sagen sie nichts über die Qualität des Ökostromtarifs aus.

Das tun nur Gütesiegel. Sie geben darüber Auskunft, ob ein Teil der Erlöse in den Bau neuer Anlagen zur regenerativen Stromerzeugung investiert wird. Tarife mit Gütesiegel tragen dazu bei, dass die Energiewende weiter vorschreitet.

Diese Siegel gibt es

Zu den strengsten Siegeln gehören das ok-power-Siegel des Vereins EnergieVision e.V. und das Grüner Strom Label verschiedener Natur- und Umweltschutzverbände. Daneben gibt es eine Reihe weiterer Institutionen, wie beispielsweise die TÜV-Gesellschaften, die ebenfalls unterschiedliche Zertifikate ausgeben.

Bild @ caruso13 – Fotolia.com

keine weiteren Kommentare mglich.