Welche Versicherung brauchen Ehrenamtliche?

Versicherung: Ehrenamtliche sollten Unfallversicherung und Haftpflichtversicherung haben

Welche Versicherung ehrenamtlich Tätige zum Schutz gegen Arbeitsrisiken benötigen, weiß der GDV.

In Deutschland gehen laut Regierungszahlen rund 23 Millionen Menschen einer ehrenamtlichen Tätigkeit nach. Ihr gemeinnütziges Engagement kommt dabei an vielen verschieden Stellen zum Einsatz, z.B. in Flüchtlingsheimen, Senioren- und Obdachlosenunterkünften, Tierheimen oder bei der freiwilligen Feuerwehr. Welche Versicherung Ehrenamtliche abschließen sollten, um sich vor möglichen Risiken während ihrer freiwilligen Arbeit zu schützen, erklärt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

 

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Zwei wichtige Versicherungen für Ehrenamtliche

Zum Versicherungsschutz im Ehrenamt sollten demnach eine Haftpflichtversicherung und eine Unfallversicherung gehören. Wer bei einem Verein oder einem Träger ein bürgerschaftliches Engagement aufnehmen will, sollte sich vorab erkundigen, in welcher Form die ehrenamtlichen Mitarbeiter dort versichert sind und mit welchen Leistungen im Schadenfall gerechnet werden kann. Abhängig von der jeweiligen Trägerinstitution oder Berufsgenossenschaft kann beispielsweise der Versicherungsschutz der gesetzlichen Unfallversicherung für Ehrenamtliche anders ausfallen.

 

Unfallversicherung: Ehrenamtliche können gesetzlichen Schutz privat ergänzen

Für ehrenamtliche Helfer ist es unter Umständen lohnenswert, wenn sie ihre gesetzliche Versicherung um private Leistungen erweitern. Zahlt im Schadenfall die gesetzliche Unfallversicherung, werden diese Leistungen nicht mit denen der privaten Unfallpolice verrechnet. Tritt der Versicherungsfall ein, springt die gesetzliche Versicherung für die vereinbarten Leistungen in voller Höhe für den Ehrenamtlichen ein.

 

Gesetzliche Unfallversicherung sichert Arbeitswege ab

Zum Thema Versicherung sollten Ehrenamtliche Folgendes wissen: Wer seinen freiwilligen Dienst bei einer Kommune oder einem Wohlfahrtsverband verrichtet, genießt automatisch den Versicherungsschutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Das heißt, die Arbeit vor Ort als auch die Arbeitswege (hin und zurück) sind versichert.

Wer sich im Bereich der Flüchtlingshilfe engagiert, bekommt in einigen Bundesländern von eben diesen Haftpflichtversicherungen angeboten, sofern der Helfer selbst oder sein Arbeitgeber keine eigene vereinbart hat.

 

Mit Material von dpa

Bild © ferkelraggae – Fotolia.com

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